Lesemonat August

Hallöchen ihr Lieben,

erneut ist ein Monat vergangen.

Ich verbrachte die erste Hälfte des Monats entspannt bei meinen Eltern und ruhte mich aus. Anschließend zog ich um und begann meine neue Arbeit, als Dozentin an einer Uni. Die Studierenden sind noch nicht da, weshalb für mich die Zeit bisher noch ruhig verlief. Ich schätze, dass sich dies im September ändern wird.  Im August hatte ich viel Zeit zum Lesen und ich glaube, dass es mein bisher erfolgreichster Lesemonat war. Sowohl in der Anzahl der Bücher, als auch durch die Tatsache, dass ich mehrere dicke Bücher las.

Privat gibt es von mir nichts mehr zu berichten. Ich möchte euch auf eine Aktion aufmerksam machen, an der ich im September teilnehmen werde. Nico vom Buchwinkelblog veranstaltet einen Themenmonat zum Thema Feminismus. Für diesen werde ich den ein oder anderen Beitrag verfassen werde. Mehr Infos findet ihr hier. Weiterlesen „Lesemonat August“

Werbeanzeigen

Oman: Celestial Bodies von Jokha Alharthi

Titel: Celestial Bodes
Genre: Belletristik
Länge: 256 Seiten
Format: E-Book
Verlag: Sandstone press
Erscheinungsjahr: 2018
Übersetzerin: Marilyn Booth
Seit ich vor ein paar Jahren eine Reisereportage über den Oman sah, möchte ich in das Land reisen. Ein Buch aus diesem Land zu lesen, interessierte mich deshalb. Oman ist eines der Länder, zu dem sich nicht viele übersetzte Bücher  finden lassen. Vor ein paar Monaten entdeckte ich durch Zufall Celestial Bodes von Jokha Alharthi. Der Roman klang auf den ersten Blick vielversprechend. Er sollte von drei Schwestern handeln und ihre Geschichte über mehrere Jahrzehnte begleiten. Der Klappentext versprach, dass dabei die Geschichte und der Wandel der omanischen Gesellschaft beleuchtet werden. Zusätzlich steht das Buch auf der Shortlist des Man Booker International Prize. Ich hatte hohe Erwartungen an Celestial Bodies. 

Leider konnte der Roman meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Das Buch war die bisherige Leseentäuschung des Jahres. Die erste große Enttäuschung war, dass das nicht hält, was der Klappentext verspricht. Die wichtigste Figur des Romans war nämliche nicht eine Frau, sondern der Ehemann einer der Frauen. Der Klappentext verspricht eine Geschichte, über das Leben von Frauen im Oman und handelt dann von einem Mann namens Abdallah. Viele, aber nicht alle Kapitel des Romans sind aus Abdallahs Perspektive geschrieben und werden aus der ich Perspektive erzählt. Weiterlesen „Oman: Celestial Bodies von Jokha Alharthi“

Lesemonat April

Hallöchen ihr Lieben,

wieder ist ein Monat vorbei. Ich habe das Gefühl, dass die Monate dieses Jahr wie im Flug vergehen. Im April flog ich für ein paar Tage zurück nach Hause. Es war schön, nach über einem halben Jahr meine Familie und Freundinnen wieder zu sehen. Das  kalte Wetter in Deutschland hatte ich jedoch nicht vermisst 😀 . Inzwischen bin ich zurück in Israel und habe hier mit den anderen Freiwilligen Avengers Endgame gesehen. Den Film fand ich fantastisch und es war ein gelungener Abschluss der Geschichte. Besonder toll war, dass ich den Film in 4D sah und wir Effekte wir ruckelnde Stühle oder Wind in den Kampfszenen hatten.

Hier in Israel ist es aktuell sehr heiß. Wir haben jeden Tag über 30 Grad und bei dem Wetter im Garten zu arbeiten ist anstrengend. Mein Eiskonsum ist aktuell unvernünftig hoch ;).

Kommen wir jetzt zu den Büchern, die ich vergangenen Monat las.  Weiterlesen „Lesemonat April“

Lesemonat Februar

Hallöchen ihr lieben,

wieder ist ein Monat vorbei, wobei das im Februar schneller ging. Ich bin noch in Israel. Das Wetter wechselt hier aktuell stark. Diese Woche hatten wir einmal 29 Grad und wunderbaren Sonnenschein und heute ist es kalt und schüttet in Kübeln. Im Februar bereiste ich Israel nicht. Ich sparte meine Urlaubstage für den nächsten Monat auf um, dann länger verreisen zu können. Ich war allerdings einen Tag in Tel Aviv, um mein Visa zu verlängern. Dafür war ich morgens für ein paar Minuten  bei der Kibbuzagentur und konnte den Rest des Tages in Tel Aviv verbringen 🙂 . Das war der Tag, an dem es 29 Grad waren, der perfekte Zeitpunkt um Tel Aviv zu besuchen.

Gesundheitlich geht es mir leider nicht gut. Keine Sorge, die Situation ist nicht ernst, aber ich habe eine schwere Erkältung. Aufgrund dieser konnte ich diesen Monat an drei Tagen nicht arbeiten. Mittlerweile ist sie noch nicht auskuriert, aber mir geht es besser.

Kommen wir jetzt zu den Büchern, die ich diesen Monat las. Weiterlesen „Lesemonat Februar“

Samoa: Telesa The Covenant Keeper von Lani Wendt Young

Titel: Telesa: Covenant Keeper
Genre: YA-Fantasy
Länge: 443 Seiten
Format: E-Book
Verlag: Pasifika Books
Erscheinungsjahr: 2011
Wie in meinem Eintrag zu Kiribati  erwähnt, ist es nicht einfach Literatur für die pazifischen Inselstaaten zu finden. Bei Samoa ist die Lage anders und es gibt mehrere Bücher von Autor_innen aus dem Land. Diese lassen sich leicht online kaufen und sind nicht, wie es bei Kiribati der Fall war, nur in Fachbibliotheken erhältlich.
Lani Wendt Young ist einer der erfolgreichsten samoanischen Autor_innen der letzten Jahre. Sie baut in ihrer Bücher explizit samoanische Kultur ein und hofft viele Jugendliche aus Samoa zum Lesen zu bewegen. Mit diesem Vorhaben hatte sie Erfolg und der Auftakt ihrer Telesa Reihe war ein Bestseller in der Pazifikregion.
Telesa: The Covenant Keeper handelt von Leila, der Tochter einer samoanischen Frau, die kurz nach ihrer Geburt starb, und eines Amerikaners. Leila wuchs mit ihrem Vater in den USA auf. Nach dessen Tod, begibt sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben nach Samoa, um das Land und die Familie ihrer Mutter zu entdecken. Ihre Tante verhält sich mysteriös und weigert sich Leila irgendwas über ihre Mutter zu erzählen. Gleichzeitig merkt sie, dass sie über magische Kräfte verfügt und dann ist da noch der gut aussehende Junge Daniel, in welchen Leila sich verliebt.

Weiterlesen „Samoa: Telesa The Covenant Keeper von Lani Wendt Young“

Israel: The Prime Ministers von Yehuda Avner

Titel: The Prime Ministers
Genre: Biographie
Länge: 24 Stunden 20 Minuten
Format: Hörbuch
Verlag: Audible Studios
Erscheinungsjahr: 2013
Sprecher: Derek Perkins
Für Israel lagen mehrere Bücher auf meinem SuB, die ich für die Weltlesereise hätte verwenden können. Als ich begann The Prime Ministers zu hören, dachte ich nicht daran es für die Weltlesereise zu verwenden. Ich hörte es, um mein eigenes Wissen über israelische Geschichte zu verbessern und  mir kam erst später der Gedanke es für dieses Projekt zu nutzen.
Der Autor wurde 1928 in Manchester geboren und starb 2015 in Jerusalem. The Prime Ministers erzählt einen Teil seiner Lebensgeschichte. Avner wuchs nicht in Lebensumständen auf, die ihm gute Voraussetzungen für eine beeindruckende Karriere boten. Er wurde als Sohn von Juden, die von Osteuropa nach Großbritannien flohen, geboren und sah sich in der neuen Heimat seiner Familie früh antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Seine Eltern waren überzeugte Zionisten und nahmen ihn zu vielen zionistischen Veranstaltungen mit. Dies führte dazu, dass er 1947 nach Jerusalem auswanderte, wo er 1948 im Israelischen Unabhängigkeitskrieg kämpfte. Avner gründete mit anderen jungen Erwachsenen ein Kibbuz, aber kehrte nach kurzer Zeit nach Großbritannien zurück, wo er für eine jüdische Organisation arbeitete. Dort traf er auf seine spätere Ehefrau, mit der er nach Israel zurückkehrte, wo er in den diplomatischen Dienst eintrat. Anstatt als Diplomat zu arbeiten, wurde er ans Büro des Premierministers verwiesen. In diesem arbeitete er als Berater und Redenschreiber für die Premierminister/innen Levi Eshkol, Golda Meir, Yitzhak Rabin (während seiner ersten Amtszeit) und Menachem Begin. Schließlich kehrte er in den diplomatischen Dienst zurück und wurde Israels Botschafter in Großbritannien.

Weiterlesen „Israel: The Prime Ministers von Yehuda Avner“

Lesemonat Januar

Hallöchen ihr lieben,

schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorbei. Bei mir lief es diesen Monat sowohl privat als auch lesetechnisch gut. Das Wetter ist hier in Lahav  gut. Bei uns ist im Gegensatz zu euch T-Shirt Wetter. Zudem verbrachte ich im Januar drei Tage in Tel Aviv. Ich werde euch darüber noch genauer berichten, aber ich hatte dort eine tolle Zeit und war in einem schönen Hotel. Außerdem verbrachte ich viel Zeit mit Sightseeing und shoppen, denn ich brauchte neue Kleidung. Und shoppen geht immer 😉 . In Tel Aviv gab es gutes Essen. Ich glaube, wenn ich den Beitrag über meinen Tel Aviv-Aufenthalt schreibe, werde ich darin viele Essensfotos packen 😀 .

Jetzt möchte ich euch die Bücher vorlesen, die ich im Januar las.

Gelesene Bücher

Im Januar las bzw. hörte ich 4 Bücher. Alle davon waren Fantasybücher, zwei waren Re-reads und alles waren Bücher, die von Männern geschrieben wurden. Im Februar will ich definitiv mehr Bücher von Frauen lesen, da ich 2019 mehr Bücher von Frauen wurden, lesen möchte.  Weiterlesen „Lesemonat Januar“

Lesejahr 2018

Hallöchen ihr Lieben,

jetzt ist das Jahr seit ein paar Tagen vorbei und es wird Zeit für einen Jahresrückblick.

Privat lief es für mich dieses Jahr gut. Ich beendete mein Studium mit einer guten Note und ging als Kibbbuzfreiwillige nach Israel. 

Auf dem Blog erschienen 56 Blogbeiträge. Das waren zwar über 30 Beiträge weniger als in 2017, aber dafür wurden die Beiträge mehr gelesen. Die meistgelesensten Beiträge waren mein Geplauder Beitrag mit der Bitte um mehr Abwechslung bei Rezensionen  und der Beitrag zur #Buchshit Blogtour. Ich hatte eigentlich geplant in 2018 weitere Geplauderbeiträge zu Schreiben, aber dies schaffte ich zeitlich nicht. Ich hoffe es gelingt mir 2019 das nachzuholen. Ich besuchte im letzten Jahr auch die Leipziger Buchmesse und traf dort auf andere tolle Blogger_innen.

Lesetechnisch lief es bei mir gut. Ich las 55 Bücher. 3 Bücher mehr als im letzten Jahr und dabei entdeckte ich jede Menge neue Autor_innen. Leider schaffte ich die Challenges, an denen ich teilnahm nicht ganz. Bei der Reise durch die Genres  verlor ich während einer längeren Blog- und Lesepause den Überblick, weshalb ich sie nicht beenden konnte. Die Weltlesereise verlief Anfang des Jahres gut, später las ich viel einfache Unterhaltungsliteratur, weil ich während und nach der Beendigung etwas Leichtes zum Lesen brauchte. Insgesamt las ich 9 Bücher im Zuge der Weltlesereise. Diese Anzahl würde ich gerne im nächsten Jahr erhöhen.

Jetzt werde ich mein Lesejahr in ein paar Statistiken genauer analysieren. Weiterlesen „Lesejahr 2018“

Uguanda: Kintu von Jennifer Nansubuga Makumbi

Genre: Belletristik, Magischer Realismus
Seitenzahl: 446
Format: Softcover
Verlag: Transit Books
Erscheinungsjahr: 2017
Der Roman erzählt die Geschichte Ugandas von der Zeit vor der Kolonialisierung bis in die Gegenwart. Diese Geschichte wird durch das Leben des Kintu Clans erzählt, der unter einem Fluch leiden soll. Die Handlung beginnt im Jahre 1750 als Kintu Kidda sich auf dem Weg in die Hauptstadt macht, um einem neuen König die Treue zu schwören. Dabei zieht er einen Fluch auf sich und seine Nachkommen. Kintu handelt davon wie Kintus Nachkommen über Generationen hinweg mit dem Fluch leben müssen und schließlich versuchen ihn zu brechen.

Weiterlesen „Uguanda: Kintu von Jennifer Nansubuga Makumbi“

Vom anderen Ende der Welt – Bücher aus Kiribati

Die Inselstaaten im Pazifik gehören zu den Ländern, für die es am schwierigsten ist Bücher zu finden. Dies liegt zum einen daran, dass diese Länder wenige Einwohner haben. In allen Fällen liegen die Einwohnerzahlen unter 1 Millionen. Hinzu kommt, dass die Einwohner meist über zahlreiche Inseln verteilt sind. Somit gibt es wenig potenzielle Autor_innen und keine ideale Infrastruktur für Verlage. Außerdem beruhen die Kulturen dieser Länder auf mündlichen Überlieferungen und die Länder verfügen erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts über ein schriftliches System.

Bei meiner Suche nach Büchern aus diesem Land tat ich mich schwer. Andere Blogger, die Aktionen wie die Weltlesereise, veranstaltet hatten, wurden auch kaum fündig. Es gab zwar vereinzelte Bücher aus Kiribati, aber diese waren alle vergriffen. Ich stand kurz davor ein Buch von einer britischen Autorin, das auf Kiribati spielt, zu lesen, bis mir die Idee kam, die vergriffenen Titel in meiner Universitätsbibliothek zu suchen. Dort wurde ich überraschenderweise fündig und es gab mehrere Bücher aus Kiribati. Ich weiß nicht welch_r Bibliothekar_in oder Professor_in diese Bücher gesammelt hat, da wir keinen Studiengang für Pazifikstudien haben, aber ich bin dieser Person dankbar. Als ich diese beiden Bücher aus der Bibliothek auslieh, war die Bibliothekarin überrascht und teilte mir mit, dass ich die erste Person bin, die diese Bücher ausleiht. Aber hey ich habe Bücher aus Kiribati gefunden.

Weiterlesen „Vom anderen Ende der Welt – Bücher aus Kiribati“