Sukkot

Am 23.09. dem 20. Tag meines Israelaufenthalts begann das nächste jüdische Fest;  Sukkot, das Laubhüttenfest. Dieses dauert acht Tage an und davon sind der erste und der achte Tag Ruhetage, an denen in Israel alle freihaben. Das Fest soll an die Wanderung der Juden durch die Wüste erinnern,  während der sie ohne festes Dach überm Kopf leben mussten. Allerdings ist es ein fröhliches Fest. Für Sukkot bauen alle Familien Laubhütten. Streng genommen soll die Familie während der Feiertage in der Laubhütte übernachten. Wobei sich heutzutage viele Familien darauf beschränken in der Laubhütte ihre Mahlzeiten einzunehmen. Die Laubhütte wird traditionell an den Tagen zwischen Yom Kippur und Sukkot gebaut.

Im Kibbuz hatte nicht jede Familie ihre eigene Sukka, stattdessen war auf einer großen Wiese eine riesige Sukka für das ganze Kibbuz gebaut wurden. Diese diente, während der Feiertage, als eine Art Aufenthaltsraum für alle. Der erste Tag von Sukkot begann für mich normal mit der Arbeit, da der Feiertag abends begann.  Nach der Arbeit ruhte ich mich eine Weile aus, dann machte ich mich für die Sukkotfeier fertig. Wir trafen uns alle abends in der Sukka, in welcher zahlreiche Stühle und Tische sowie eine Bühne standen. Wir Freiwilligen hatten dabei unseren eigenen Tisch. Auf der Bühne spielte eine Band und es traten verschiedene Kibbuzmitglieder auf, danach gab es Essen. Auf allen Tischen stand Essen und wir konnten es gut unter uns aufteilen. Leider entsprach das Essen nicht so meinem Geschmack, aber die Atmosphäre in der Sukka war wunderschön. Nach dem Essen in der Sukka, wurden die Stühle und Tische entfernte und wir hatten eine Party, bei der wir lange tanzten. Weiterlesen „Sukkot“

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