Lesesommer 2020

Hallöchen ihr Lieben,

heute kommt wieder einer meiner unregelmäßigen Monatsrückblicke.

Die letzten beiden Monate verliefen bei mir weniger spannend. An der Uni, an der ich arbeite, ist jetzt das Semester zu Ende. Deshalb muss ich aktuell nicht viel arbeiten. Allerdings waren die Wochen davor anstrengend, weshalb es bei mir in den vergangenen Monaten nicht viele Blogbeiträge gab. Dafür kam ich in den letzten Wochen viel zum Bloggen und bin jetzt dabei meinen Rückstand an Rezensionen aufzuarbeiten. Ich hoffe, auch demnächst einen neuen Reisebeitrag zu verfassen.

Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit Sport, Lesen und Serien schauen. Ich habe gerade die Serie Avatar – Legend of Aang geschaut. Da wir als ich klein war kein Nickelodeon hatten, kannte ich die Serie bisher nicht. Ich dachte erst eine Kinderzeichentrickserie wäre nichts für mich, aber die Serie war sooo gut. Ich fand sie richtig toll und es ist sofort zu einer meiner Lieblingsserien geworden.

Zusätzlich las ich viele Bücher. Dies mag zum Teil an Covid-19 gelegen haben, da ich mich weniger mit Freund_innen treffen konnte und durch das Homeoffice viel mehr Zeit zuhause verbringe. Jedoch las ich bereits vor Corona (das kommt einem vor, als ist es Jahre her) viele Bücher. Hier sind meine Lektüren der letzten beiden Monate. Weiterlesen „Lesesommer 2020“

Uguanda: Kintu von Jennifer Nansubuga Makumbi

Genre: Belletristik, Magischer Realismus
Seitenzahl: 446
Format: Softcover
Verlag: Transit Books
Erscheinungsjahr: 2017
Der Roman erzählt die Geschichte Ugandas von der Zeit vor der Kolonialisierung bis in die Gegenwart. Diese Geschichte wird durch das Leben des Kintu Clans erzählt, der unter einem Fluch leiden soll. Die Handlung beginnt im Jahre 1750 als Kintu Kidda sich auf dem Weg in die Hauptstadt macht, um einem neuen König die Treue zu schwören. Dabei zieht er einen Fluch auf sich und seine Nachkommen. Kintu handelt davon wie Kintus Nachkommen über Generationen hinweg mit dem Fluch leben müssen und schließlich versuchen ihn zu brechen.

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Barbados – Redemption in Indigo von Karen Lord

Genre: Magischer Realismus
Seitenzahl: 280
Format: E-Book
Verlag: Small Beer Press
Erscheinungsjahr: 2010
 Redemption in Indigo ist der Debütroman der Autorin Karen Lord aus Barbados und erschien 2010. Das Buch wurde damals hochgelobt und für den World Fantasy Award nominiert. Aus diesen Gründen wollte ich es schon länger lesen.
Redemption in Indigo beruht aus einem Märchen aus Senegal und handelt von Paama einer jungen Frau, die sich in einer unglücklichen Ehe befindet und ihren Mann verlässt. Sie erregt die Aufmerksamkeit der Djombi, einer Gruppe unsterblicher, magischer Wesen. Diese geben ihr den Chaosstab, ein magisches Objekt, mit dem sie Magie wirken kann, doch damit zieht sie den Zorn seines letzten Besitzern auf sich…

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Lesemonat Februar

Hallöchen zusammen,

der Februar ist vorbei und ich muss gestehen, ich hatte vergessen, dass der Februar nur 28 Tage hat. Meine Güte in 15 Tagen bin ich auf der Buchmesse. Der Februar fing für mich leider nicht gut an, da ich an einem grippalen Infekt erkrankte und erst mal zwei Wochen krank war. Mittlerweile geht es mir wieder besser. Ich war im Februar drei Mal im Kino, und zwar in The Darkest Hour, Die Verlegerin und Black Panther. Black Panther fand ich richtig klasse und es war für mich einer der besten Marvelfilme, zumindest von denen, die ich gesehen habe. Von Die Verlegerin (eng. The Post) fand ich die erste Hälfte ein bisschen langsam, aber dafür war die Zweite sehr gut. The Darkest Hour gefiel mir auch sehr gut, aber man muss politische Filme, in denen viel geredet wird, mögen.

Blogtechnich lief es bei mir super. Diesen Monat fand das Litznetwerk statt. Dies ist ein Vernetzungs- und Kommentierwochenende für Blogger_innen, welches immer von Lena vom Büchernestblog veranstaltet wird. Ich entdeckte darüber eine ganze Reihe von tollen Blogs, denen ich in Zukunft folgen werde. Außerdem habe ich viele interessante Beiträge von Blogger_innen gefunden, die ich euch später vorstellen werde. Ich freue mich immer so viele nette Blogger_innen kennen zulernen und mit vielen neuen Leuten in Kontakt zu kommen. Zudem wurde mein Blog fleißig besucht und kommentiert. Gerade mein Beitrag zum Thema Rezension fand auf viel Anklang. Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei mir vorbeigeschaut haben und an die neuen Follower: Herzlich willkommen. Schön das ihr hier seid. Ich hoffe, ihr fühlt euch hier wohl. Weiterlesen „Lesemonat Februar“

Chile – ein mittelmäßiger Anfang

Genre: Familiensaga, Magischer Realismus
Seitenanzahl: 479
Format: Hardcover Verlag: Suhrkamp
Übersetzerin: Anneliese Botond
Erscheinungsjahr: 1982

Das Geisterhaus war das erste Buch, welches ich im Zuge der Weltlesereise las und gleichzeitig das erste Buch, das ich 2018 las. Zudem war es, glaube ich, das erste Mal, dass ich ein Buch von einer südamerikanischen Autorin las. In gleich mehrerer Hinsicht war es also Neuland.

Isabel Allende ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten chilenischen Autor_innen. Das Geisterhaus war ihr Debüt und es gab eine Hollywoodverfilmung mit Jeremy Irons und Meryl Streep (*hust* Whitewashing *hust*). Dennoch wusste ich, vorher nicht, worum es in dem Roman geht und ging mit offenen Augen an das Buch ran. Das Geisterhaus erzählt die Geschichte der Familie del Valle über mehrere Generationen hinweg, von der Großmutter bis zur Enkelin. Dabei wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt und auf die politische Entwicklung Chiles eingegangen. Zu Beginn des Romans war Chile eine von konservativen Politikern regierte Demokratie, später kam einer linker Präsident an die Macht, der dann vom Militär gestürzt wurde, welches das Land in eine Militärdiktatur verwandelte. Hier sollte erwähnt werden, dass Allende eine Verwandte des gestürzten Präsidenten Salvador Allende war und der Roman eine persönliche Note enthält.

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