Pakistan: I am Malala von Malala Yousafzai

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Titel: I am Malala: The Girl Who Stood Up for Education and Was Shot by the Taliban

Deutscher Titel: Ich bin Malala: Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft

Erscheinungsjahr: 2014

Verlag: W&N

Genre: Biographie

Dies Rezension ist lange überfällig. Ich las die Biografie Malalas bereits letztes Jahr.  Allerdings schrieb ich in der Zwischenzeit andere Rezensionen und bloggte weniger. Dadurch kam nicht dazu diese zu verfassen. Jetzt ist es mir endlich gelungen dies nachzuholen.

Genauso wie ich lange brauchte, um die Rezension zu verfassen, lag I am Malala Jahre auf meinem SuB bevor ich es las. Letztendlich entschloss ich mich, es für die Weltlesereise zu tun, da es sich als Buch für Pakistan anbot. Außerdem fand ich Malalas Geschichte, seit ich das erste Mal von ihr hörte, inspirierend. Sie ist zwei Jahre jünger als ich, hätte ich mich nicht getraut dasselbe, wie sie zu tun.

Die Geschichte Malalas sollte bekannt sein. Falls nicht hier ein kurzer Abriss ihres Lebens: Malala Yousafzai wurde 1997 im Swattal in Pakistan geboren. Die Tochter eines Schulleiters und einer Hausfrau war als junges Mädchen wissbegierig und liebte es zu lernen. Als die Taliban das Swattal eroberten, verboten sie Mädchen zur Schule zu gehen. Yousafzai begann für die BBC über ihr Leben unter den Taliban zu bloggen und erlangte mit ihrem Aktivismus internationale Aufmerksamkeit. 2012 schossen sie die Taliban in ihrem Schulbus an. Sie überlebte und wurde mit ihrer Familie nach England gebracht, wo sie operiert wurde, und lange Zeit im Krankenhaus bleiben musste. Seitdem lebt Malala im Vereinigten Königreich und setzt sich weiterhin für die Rechte von Frauen und Kindern ein. 2014 erhielt sie als bisher jüngste Person den Friedensnobelpreis. Später studierte sie an der Oxford University.

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Lesesommer 2020

Hallöchen ihr Lieben,

heute kommt wieder einer meiner unregelmäßigen Monatsrückblicke.

Die letzten beiden Monate verliefen bei mir weniger spannend. An der Uni, an der ich arbeite, ist jetzt das Semester zu Ende. Deshalb muss ich aktuell nicht viel arbeiten. Allerdings waren die Wochen davor anstrengend, weshalb es bei mir in den vergangenen Monaten nicht viele Blogbeiträge gab. Dafür kam ich in den letzten Wochen viel zum Bloggen und bin jetzt dabei meinen Rückstand an Rezensionen aufzuarbeiten. Ich hoffe, auch demnächst einen neuen Reisebeitrag zu verfassen.

Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit Sport, Lesen und Serien schauen. Ich habe gerade die Serie Avatar – Legend of Aang geschaut. Da wir als ich klein war kein Nickelodeon hatten, kannte ich die Serie bisher nicht. Ich dachte erst eine Kinderzeichentrickserie wäre nichts für mich, aber die Serie war sooo gut. Ich fand sie richtig toll und es ist sofort zu einer meiner Lieblingsserien geworden.

Zusätzlich las ich viele Bücher. Dies mag zum Teil an Covid-19 gelegen haben, da ich mich weniger mit Freund_innen treffen konnte und durch das Homeoffice viel mehr Zeit zuhause verbringe. Jedoch las ich bereits vor Corona (das kommt einem vor, als ist es Jahre her) viele Bücher. Hier sind meine Lektüren der letzten beiden Monate. Weiterlesen „Lesesommer 2020“

Malediven: Ocean Hues von Amyna

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Genre: Liebesroman

Format: E-Book

Erscheinungsjahr: 2018

Seitenzahl: 250

Von den Malediven gab es überraschenderweise kaum Bücher, zumindest nicht auf Deutsch oder Englisch. Vielleicht ist es auf den zweiten Blick nicht überraschend. Die Inseln sind zwar ein beliebtes Urlaubsparadis, aber sie haben nur ca. 400.000 Einwohner. Bei Ländern mit weniger als 1 Millionen Einwohnern fiel es mir bisher  schwer Lektüren zu finden. Dies war zum Beispiel bei Kiribati der Fall. Durch Zufall entdeckte ich Ocean Hues den zweiten Roman der maledivischen Autorin Amyna, welchen sie 2018 im Selbstverlag veröffentlichte.

Ich gebe offen zu, dass es von Anfang an nicht nach einem Buch klag, welches mir gefallen würde. Allerdings gab es für die Malediven keine große Auswahl an Büchern. Außerdem ist eines der Ziele dieses Projekts meinen Horizont zu erweitern neue Bücher auszuprobieren. Zudem fand ich gut, dass Amyna den Roman im NaNoWriMo geschrieben hatte, an dem ich mehrmals teilnahm. Ich freue mich, wenn es Wrimos gelingt, ihre Bücher zu veröffentlichen. Es ist ein schönes Zeichen, dass diese Schreibaktion Autor_innen aus Ländern, aus denen es bis jetzt noch nicht viele veröffentlichte Bücher gibt, hilft ihre Bücher zu veröffentlichen. Weiterlesen „Malediven: Ocean Hues von Amyna“

Das Schwert der Vorsehung von Andrzej Sapkowski

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Genre: Fantasy

Verlag: dtv

Seitenzahl: 464

Erscheinungsjahr: 1992

Originaltitel: Miecz przeznaczenia

Übersetzer: Erik Simon

TW: Sexualisierte Gewalt

Nachdem mir Ende 2019 Der letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski so gut gefiel, las ich die Fortsetzung der Witcher Reihe. Das Schwert der Vorhersehung las ich bereits Anfang 2020, aber da ich mit meinen Rezension stark hinterherhänge kommt jetzt erst die Rezension. Das Schwert der Vorhersehung besteht ähnlich wie Der letzte Wunsch aus einer Reihe von Kurzgeschichten, die Vorgeschichten zu der Haupthandlung der Witcher Reihe bilden. Einige dieser Kurzgeschichten floßen auch in die Handlung der Witcher Fernsehserie mit ein. Weiterlesen „Das Schwert der Vorsehung von Andrzej Sapkowski“

Georgien: Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratischwili

 

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Seitenzahl: 1280

Verlag: Ullstein

Erscheinungsjahr: 2014

Genre: Familiensaga

Als Das achte Leben (Für Brilka) 2014 erschien, war der Roman der deutsch-georgischen Autorin Nino Haratischwili erfolgreich. Ich muss jedoch gestehen, dass ich von dem Buch nichts mitbekam. Ich wurde erst auf das Werk aufmerksam, als ich für die Weltlesereise nach Bücher für Georgien suchte. Zu diesem Zeitpunk erhielt Das achte Leben im Zuge der englischen Übersetzung einiges an Aufmerksamkeit auf dem internationalen Markt.

Der Roman beschreibt anhand der Geschichte der Familie Jaschi die Entwicklung Georgiens über mehr als ein Jahrhundert. Er beginnt im Jahr 1900 und zieht sich bis in die frühen 2000er-Jahre. Dabei erzählt die Protagonistin Niza Jaschi ihrer jungen Nichte Brilka die Geschichte der Familie, wobei der Fokus vor allem auf den weiblichen Familienmitgliedern. Weiterlesen „Georgien: Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratischwili“

Song of the Dead von Sarah Glenn Marsh

Titel: Song of the dead
Länge: 416 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Razorbill
Erscheinungsjahr: 2019
Reihe: Reign of the Fallen
Ich habe einen ziemlichen Rückstau an noch ausstehenden Rezensionen. Aus diesem Grund gibt es hie eine Rezension zu einem Buch, das ich vor über einem halben Jahr las.
Inhaltszusammenfassung: Karthia hat sich verändert. Zum ersten Mal seit 300 Jahren sind die Grenzen des Königreichs geöffnet und es ist verboten die Toten wieder zum Leben zu erwecken. Odessia und Meredy befinden sich auf einer Seereise, um den Rest der Welt zu entdecken. Dann werden die beiden plötzlich nach Karthia zurückgerufen, da sich dort wachsenden politische Unruhen breitmachen und eine Invasion droht.
Meinung: Vor zwei Jahren las ich Reign of the Fallen von Sarah Glenn Marsh. Es war zum ersten Mal seit Langem einen YA-Roman, der mir richtig gut gefiel. Als letztes Jahr mit Song of the Dead der zweite und letzte Band der Reihe erschien, musste ich diesen ebenfalls lesen. Das Cover ist erneut fantastisch geworden.

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Schweden: Im Traum kannst du nicht lügen von Malin Persson Giolito

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Seitenzahl: 464

Verlag: Bastei Lübbe

Übersetzer: Thorsten Alms

Schweden ist bekannt für seine erfolgreichen Krimi- und Thrillerautor_innen und Malin Persson Giolito war eine der erfolgreichsten Genreautor_innen der letzten Jahre. Ihr dritter Roman, welcher auf deutsch Im Traum kannst du nicht lügen heist wurde mit Preisen belohnt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Schließlich erschien letztes Jahr auf Netflix eine Serienverfilmung des Buchs, welche den Titel Quicksand trägt. Normalerweise lese ich Bücher, bevor ich die dazugehörigen Verfilmungen schaue. Allerdings war Im Traum kannst du nicht lügen einer der wenigen Fälle, in dem ich die Serie sah, bevor ich das Buch las. Da ich die Serie gut fand, entschied ich mich im Zuge der Weltlesereise das Buch für Schweden zu lesen.  Denjenigen, die die Serie, aber nicht das Buch kennen, möchte ich an dieser Stelle mitteilen, dass die Serie dem Buch stark ähnelt.

Falls ihr weder Buch noch Serie kennt, hier ein kurzer Abriss der Handlung: An einer Eliteschule in Stockholm kam es zu einem Amoklauf. Eine der wenigen Überlebenden, aus dem Klassenraum, ist die achtzehnjährige  Maja. Der Täter war ihr Freund Sebastian und ist als seine Komplizin angeklagt. Maja ist die meistgehasste Person Schwedens, doch die Frage stellt sich, ob sie schuldig ist. Gleichzeitig setzt sich der Roman damit auseinander, wie es soweit kommen konnte. Um dies aufzudecken, wechselt der Roman zwischen Rückblenden und dem Gerichtsprozess. Weiterlesen „Schweden: Im Traum kannst du nicht lügen von Malin Persson Giolito“

Lesefrühling 2020

Hallöchen ihr lieben,

hier gibt es wieder einen Monatsrückblick von mir. Streng genommen ist es ein Rückblick auf die letzten zwei Monate, da ich keinen Rückblick auf den März veröffentlichte. Ich weiß, dass es Leute gibt, die aktuell viel Zeit hatten, aber bei mir ist eher das Gegenteil der Fall. Ich muss gerade einiges unterrichten. Natürlich verläuft das alles online, was ich um einiges anstrengender finde, als es physisch zu tun. Da ich lange  vor dem Computer sitze, fehlte mir in den letzten beiden Monaten die Zeit und Lust, um viel zu bloggen. Ich hoffe, das wird nicht für den Rest des Jahres so bleiben.

Privat geht es mir gut. Ich mache Yoga und gehe häufig spazieren, aber ich vermisse es mich mit Freund_innen oder Kolleg_innen zu treffen. Zumindest schaffte ich es, in den letzten beiden Monaten viel zu lesen. Dies liegt nicht nur an Corona. Ich las schon im Januar mehrere Bücher.

Mein Focus lag in den letzten beiden Monaten vor allem auf Sachbüchern, aber es war einiges aus anderen Genres dabei. Hier sind die Bücher, die ich in den letzten Monaten las: Weiterlesen „Lesefrühling 2020“

Rivers of London: Sammelreview

In den letzten beiden Monaten machte ich mich daran, die noch ausstehenden Bücher der Rivers of London/ Peter Grant Reihe von Ben Aaronovitch zu lesen. Der Autor hat, meines Wissens nach, noch weitere Bücher geplant, aber dies sind die erschienenen Bücher, die mir noch fehlten. Meine Rezensionen zu den anderen Bänden der Reihe findet ihr hier: Band 1,  Band 2-4, Band 5 und 6 , Band 6,5 und 7.

The Home Crowd Advantage 

Seitenzahl: 25

Erscheinungsjahr: 2012

Zusammenfassung:  Während der Olympischen Spiele in London soll alles perfekt laufen. Allerdings kommt es zu einem magischen Zwischenfall, in den ein französischer Tourist involviert ist. Peter Grant wird gerufen, um sich darum zu kümmern. Weiterlesen „Rivers of London: Sammelreview“

#Comic März The Wolf of Baghdad von Carol Isaacs

Hallöchen ihr Lieben,

der heutige Beitrag ist Teil des Themenmonats #Comicmärz, welche Nico vom Buchwinkel veranstaltet. Wie der Name des Themenmonats sagt, dreht sich dabei alles um Comics. Andere Blogger_innen veröffentlichten bereits zahlreiche verschiedene Beiträge zu dem Thema. Eine Übersicht aller Beiträge zum Themenmonat findet ihr hier.

Ich las als Kind begeistert Comics und besaß zahlreiche Asterix und Obelix und Lucky Luke Bände. Später als Teenager las ich jede Menge Mangas. Mein Favorit war Death Note. Irgendwann hörte ich auf Comics zu lesen. Ich weiß nicht warum. Ich mochte Comics noch, aber ich las sie nicht mehr.

In letzter Zeit hatte ich wieder Lust auf Comics und der Themenmonat bot mir eine gute Möglichkeit diese erneut zu lesen. Ich hatte mehrere Comics auf dem SuB liegen. Letztendlich entschied ich mich für The Wolf of Baghdad von Carol Isaacs, welches erst Anfang des Jahres erschien. The Wolf of Baghdad ist der erste Graphic Novel der Autorin, aber sie war länger als Karikaturistin tätig. Unter dem Pseudonym The Surreal McCoy erschienen zahlreiche ihrer Karikaturen in großen Zeitungen. Weiterlesen „#Comic März The Wolf of Baghdad von Carol Isaacs“