Lesemonat Januar

Hallöchen ihr lieben,

schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorbei. Bei mir lief es diesen Monat sowohl privat als auch lesetechnisch gut. Das Wetter ist hier in Lahav  gut. Bei uns ist im Gegensatz zu euch T-Shirt Wetter. Zudem verbrachte ich im Januar drei Tage in Tel Aviv. Ich werde euch darüber noch genauer berichten, aber ich hatte dort eine tolle Zeit und war in einem schönen Hotel. Außerdem verbrachte ich viel Zeit mit Sightseeing und shoppen, denn ich brauchte neue Kleidung. Und shoppen geht immer 😉 . In Tel Aviv gab es gutes Essen. Ich glaube, wenn ich den Beitrag über meinen Tel Aviv-Aufenthalt schreibe, werde ich darin viele Essensfotos packen 😀 .

Jetzt möchte ich euch die Bücher vorlesen, die ich im Januar las.

Gelesene Bücher

Im Januar las bzw. hörte ich 4 Bücher. Alle davon waren Fantasybücher, zwei waren Re-reads und alles waren Bücher, die von Männern geschrieben wurden. Im Februar will ich definitiv mehr Bücher von Frauen lesen, da ich 2019 mehr Bücher von Frauen wurden, lesen möchte.  Weiterlesen „Lesemonat Januar“

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Kibbuz Lahav

Hallöchen,

hier kommt wieder ein Beitrag über meinen Israelaufenthalt. Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, wechselte ich nach einigen Wochen in Yotvata das Kibbuz und bin seit Oktober im Kibbuz Lahav. Dieses möchte ich euch hier genauer vorstellen.

Lahav liegt in der Negevwüste, unweit von Be’er Sheva und in Sichtweite des Westjordanlands. Es ist anders als die meisten anderen Orte in Israel und für einen jüdischen Ort ungewohnt, denn in Lahav werden Schweine gezüchtet. Da ca. 75 % der israelischen Bevölkerung Jüd_innen und 18% Muslim_innen sind, essen die meisten Israelis keine Schweine. Schweinefarmen gibt es in dem Land kaum und die meisten Israelis würden nicht auf einer arbeiten. Die Schweine werden für wissenschaftliche Recherche verwendet und ein Teil wird zu Wurst verarbeitet. Hier findet ihr einen kurzen Artikel über die Schweineproduktion in Lahav .  Zusätzlich betreibt das Kibbuz eine Schule für Beduinen. Beduinen sind die am stärksten benachteiligte Gruppe in Israel und das Ziel der Schule ist es viele Beduinen auf die Universität vorzubereiten. Außerdem verfügt das Kibbuz ein Museum und Zentrum über die Geschichte und Kultur der Beduinen. Weiterlesen „Kibbuz Lahav“

Reihenrezension: The Craft Sequence von Max Gladstone

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In den letzten Monaten las ich die ersten fünf Bände der Craft Sequence eine Fantasyreihe, die von dem amerikanischen Autor Max Gladstone geschrieben wurden. Aktuell umfasst die Reihe 6 Bände, von denen die ersten fünf eine Einheit bilden und der sechste Band getrennt ist. Weitere Bücher werden folgen und ich weis nicht, wie viele Bände der Autor noch plant. Leider gibt es bisher keine Deutsche Übersetzung der Reihe. Im Englischen erschien sie beim Tor Verlag.

Das interessante an der Reihe ist, dass sich die ersten 5 Bücher auf zwei verschiedene Weisen lesen lassen. Entweder man ließt sie in der Reihenfolge, in der sie erschienen, oder man ließt sie in der inneren Chronologie der Reihe. Dies sind die beiden möglichen Leseweisen:

Nach Erscheinungsdatum:

Three Parts Dead erschienen 2012, 336 Seiten lang

Two Serpents Rise erschienen 2013, 350 Seiten lang

Full Fathom Five erschienen 2014, 384 Seiten lang

Last First Snow erschienen 2015, 383 Seiten lang

Four Roads Cross erschienen 2016, 416 Seiten lang

The Ruin of Angles erschienen 2017, 572 Seiten lang

 

Innere Chronologie:

Last First Snow

Two Serpents Rise

Three Parts Dead

Four Roads Cross

Full Fathom Five 

The Ruin of Angles

Ich las die Bücher in letzterer Reihenfolge, aber ich habe gehört, dass es kein Problem ist, sie nach Erscheinungsdatum zu lesen. Jedes Buch ist für sich abgeschlossen und Verständnisprobleme traten durch meine Lesereihenfolge nicht auf. Jetzt habe ich genug um den heißen Brei herumgeredet. Ich möchte euch endlich mitteilen, worum es in der Reihe geht und was mir an ihr gefiel. Weiterlesen „Reihenrezension: The Craft Sequence von Max Gladstone“

Die Frauenleserin Blogparade zum Jahresende

Kerstin Herbert vom Blog die Frauenleserin  veranstaltet eine Blogparade zum Jahresende. Ihr fiel auf, dass im Feuilleton Bücher von Frauen weitaus seltener rezensiert werden als Bücher, die von Männern geschrieben wurden. Dies machte sie neugierig, wie es in der Blogosphäre aussieht und sie veranstaltet zu dem Thema eine Blogparade. Ich entschloss mich an dieser teilzunehmen und beantworte im Folgenden, die von ihr gestellten Fragen:

  • Wie hoch ist Deine „Frauenquote“? Wieviele Bücher hast Du in diesem Jahr gelesen und/oder rezensiert? Wieviele davon wurden von Autorinnen verfasst?

Ich las in 2018 insgesamt 55 Bücher, wobei ich nicht alle rezensierte. Davon wurden 20 von Frauen geschrieben. In 31 Fällen waren die Autoren männlich. 3 weitere Bücher wurden von mehreren Autor_innen geschrieben, unter denen sowohl Frauen als auch Männer waren. In einem Fall handelt es sich bei dem/ der Autor_in um eine Person, die non-binary ist. Weiterlesen „Die Frauenleserin Blogparade zum Jahresende“

Lesejahr 2018

Hallöchen ihr Lieben,

jetzt ist das Jahr seit ein paar Tagen vorbei und es wird Zeit für einen Jahresrückblick.

Privat lief es für mich dieses Jahr gut. Ich beendete mein Studium mit einer guten Note und ging als Kibbbuzfreiwillige nach Israel. 

Auf dem Blog erschienen 56 Blogbeiträge. Das waren zwar über 30 Beiträge weniger als in 2017, aber dafür wurden die Beiträge mehr gelesen. Die meistgelesensten Beiträge waren mein Geplauder Beitrag mit der Bitte um mehr Abwechslung bei Rezensionen  und der Beitrag zur #Buchshit Blogtour. Ich hatte eigentlich geplant in 2018 weitere Geplauderbeiträge zu Schreiben, aber dies schaffte ich zeitlich nicht. Ich hoffe es gelingt mir 2019 das nachzuholen. Ich besuchte im letzten Jahr auch die Leipziger Buchmesse und traf dort auf andere tolle Blogger_innen.

Lesetechnisch lief es bei mir gut. Ich las 55 Bücher. 3 Bücher mehr als im letzten Jahr und dabei entdeckte ich jede Menge neue Autor_innen. Leider schaffte ich die Challenges, an denen ich teilnahm nicht ganz. Bei der Reise durch die Genres  verlor ich während einer längeren Blog- und Lesepause den Überblick, weshalb ich sie nicht beenden konnte. Die Weltlesereise verlief Anfang des Jahres gut, später las ich viel einfache Unterhaltungsliteratur, weil ich während und nach der Beendigung etwas Leichtes zum Lesen brauchte. Insgesamt las ich 9 Bücher im Zuge der Weltlesereise. Diese Anzahl würde ich gerne im nächsten Jahr erhöhen.

Jetzt werde ich mein Lesejahr in ein paar Statistiken genauer analysieren. Weiterlesen „Lesejahr 2018“

Lesemonat Dezember

Hallöchen ihr Lieben,

ein frohes neues Jahr euch allen. Ich hoffe, ihr seit gut ins neue Jahr gerutscht. Ich hatte hier im Kibbuz eine kleine, gemütliche Silvesterfeier mit ein paar anderen Freiwilligen und Kibbuzmitgliedern. Diese Woche wird es noch eine größere Neujahrsfeier geben. Zu Weihnachten hatten wir ebenfalls eine kleine Feier. Zwischen den Feiertagen war ich in Haifa und Jerusalem, was mir gut gefiel. Dazu werde ich noch extra Reiseberichte schreiben. Insgesamt war es für mich ein schöner Monat, vom Wetter mal abgesehen.

Nun ist das ganze Jahr vorbei. Meine Güte ging das schnell. Im Gegensatz zu den meisten anderen Blogger_innen habe ich noch keinen Jahresrückblick geschrieben. Dies werde ich in den nächsten Tagen tun. Dieser Rückblick beschäftigt sich nur mit den Büchern, die ich im Dezember las.

Neuzugänge

Anders als in den letzten Monaten sind im Dezember neue Bücher in meinem Regal eingezogen. Diese kaufte ich in einer Buchhandlung in Jerusalem, wo alle drei günstig angeboten wurden. Alle drei Bücher standen auf meiner Leseliste, weshalb ich in der Buchhandlung zuschlagen wollte. Weiterlesen „Lesemonat Dezember“

Kibbuzwechsel

Hallöchen ihr lieben,

heute erkläre ich euch, warum ich Anfang Oktober mein Kibbuz wechselte.

Auch wenn Yotvata ein reiches und schönes Kibbuz ist, fühlte ich mich dort nicht wohl, weil ich dort einsam war. Wer mir länger folgt, weiß dass ich häufig weit von zu Hause lebe. Meist habe ich keine Probleme dort Anschluss zu finden. In Yotvata ging dies nicht. Dies lag vor allem daran, dass (fast) alle anderen Freiwilligen aus spanischsprachigen Ländern kamen und kaum Englisch sprachen. Dies machte es unmöglich dort Anschluss zu finden. Zudem gab es kaum Sightseeingmöglichkeiten. Die einzig nähere Stadt war Eilat, aber da gab es nicht viel zu sehen. Alle anderen interessanten Städte wie Tel Aviv oder Jerusalem lagen ca. 5 Stunden entfernt. Aus diesen Gründen war ich im Kibbuz einsam und hatte keine Beschäftigungsmöglichkeiten in meiner Freizeit. Dies führte dazu, dass ich mit verschiedenen Onlinekursen begann, obwohl ich ein paar Wochen zuvor mein Studium beendet hatte und es nicht mein Plan war direkt wieder mit dem Lernen zu beginnen. Weiterlesen „Kibbuzwechsel“

Fire and Blood von George R. R. Martin

Titel: Fire and Blood
Genre: Fantasy, Fantastische Geschichte
Seitenzahl: 736
Format: E-Book
Verlag: Bantam
Erscheinungsjahr: 2018
Deutscher Titel: Feuer und Blut
Illustrationen von: Doug Wheatley

Deutscher Klappentext: Wie alles begann!
Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen.

Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin. Weiterlesen „Fire and Blood von George R. R. Martin“

Lesemonat November

Hallöchen ihr Lieben,

wieder ist ein Monat und fast das Jahr vorbei, das ging schnell. Dieser Monatsrückblick kommt einiger Verspätung, da ich die letzten Tage damit beschäftigt war eine Bewerbung zu schreiben. Der November war für mich schön. Ich verbrachte mehrere Tage in Tel Aviv und hatte dort eine gute Zeit. Die Stadt ist toll. Genaueres werde ich euch in meinen Reiseberichten erzählen. Hier ist es noch um einiges wärmer als in Deutschland, wenn auch nicht mehr so warm wie im September. Im Gegensatz zu den meisten von euch bin ich nicht so in Weihnachtsstimmung. Dies liegt daran, dass die meisten Israelis kein Weihnachten feiern (Christ_innen machen nur ca. 2% der Bevölkerung aus). Aus diesem Grund gibt es hier keine Weihnachstdeko oder die ganzen Weihnachtsprodukte, die wir aus deutschen Läden kennen. Dafür fand hier Hannukah, das jüdische Lichterfest, statt. Dem werde ich ebenfalls einen Extrabeitrag widmen. Kommen wir nun zu den buchigen Themen.

Weiterlesen „Lesemonat November“

Eilat

Während meines Aufenthalts im Kibbuz Yotvata fuhr ich mehrmals nach Eilat. Eilat ist die südlichste Stadt Israels und hat ca. 50.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Meer und direkt an den Grenzen zu Ägypten und Jordanien (zwischen Israel und den beiden Ländern herrscht Frieden).  Da Eilat die Stadt ist, die Kibbuz Yotvata am nächsten liegt, fuhren wir Freiwilligen und die Bewohner des Kibbuz dort öfters hin. Dieser Beitrag handelt deshalb nicht von einem bestimmten Ausflug, sondern von mehreren Ausflügen, die ich nach Eilat machte. Vom Kibbuz aus dauert die Fahrt nach Eilat mit dem Bus ca. 40 Minuten und der Bus fuhr praktischerweise direkt im Kibbuz ab.

Die Fahrt führt fast die gesamte Zeit durch die Wüste und durch eine wunderschöne Landschaft. Während der Fahrt guckte ich fast die ganze Zeit aus dem Fenster und betrachtete die Wüstenlandschaft. In Eilat gibt es im gesamten Stadtzentrum kostenloses Wifi, welches ich während meines ersten Aufenthalts nutzte, um mich zur Touristeninformation zu navigieren. Dort traf ich überraschenderweise auf einen deutschen Mitarbeiter. Dieser erklärter mir, für einen Mitarbeiter des Tourismusministeriums unpassend, dass es in Eilat nicht viel zu sehen gibt. Die Stadt ist relativ jung und deshalb gibt es in ihr keine berühmten historischen Attraktionen wie zum Beispiel in Jerusalem. Da mir der Mitarbeiter des Tourismusbüros kaum Sehenswürdigkeiten empfehlen konnte, entschied ich mich, durch die Stadt zu spazieren. Dies machte ich auch bei meinen weiteren Besuchen der Stadt. Weiterlesen „Eilat“