Lesefrühling 2021

Hallöchen,

ich melde mich nach langer Zeit wieder. Meinen letzten Beitrag veröffentlichte ich im April. Ich glaube, dies ist eine der längsten Pausen, die es bei mir auf dem Blog gab. Leider hatte ich in den letzten Monaten bei der Arbeit viel zu tun, wodurch mir die Zeit zum Bloggen fehlte. Als ich endlich Zeit hatte, musste ich zuerst Energie tanken. Jetzt habe ich endlich Zeit zum Bloggen und ich möchte in den nächsten Wochen noch ausstehende Beiträge verfassen. Es gibt zahlreiche Rezensionen, die bei mir noch ausstehen. Außerdem möchte ich noch ein paar Reiseberichte über meine Zeit in Israel schreiben.

Persönlich gibt es bei mir nicht viel zu berichten. Ich bin gesund und habe endlich die erste Impfung. Ansonsten läuft bei mir alles normal. Kommen wir jetzt zu den Büchern, die ich in den letzten Monaten las:

Gelesene Bücher

In den letzten Monaten schaffte ich es aufgrund meiner Arbeit nicht viele Bücher pro Monat zu lesen. Ich hoffe, dass sich dies jetzt im Sommer ändern wird. Hier sind die Bücher, die ich seit meinem letzten Rückblick las:

To Sleep in a Sea of Stars von Christopher Paolini

Genre: Science-Fiction

Seitenzahl: 880

Erscheinungsjahr: 2020

Format: Taschenbuch

Christopher Paolini war, als ich ein Teenager war, mein Lieblingsautor. Ich las seine Eragonreihe mehrmals und es war eine der Reihen, die mich zum Fantasygenre brachte. Seit 2011 der letzte Band von Eragon erschien, las ich nichts mehr von ihm. 2020 veröffentlichte der Autor seinen neuen Sci-Fi Roman und ich bekam diesen von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt. Ich wusste vor dem lesen nicht, was mich erwartet. Ich hatte ein bisschen die Befürchtung, dass mir das Buch nicht gefallen würde. Ich dachte, dass sich mein Geschmack in den letzten Jahren zu stark verändert hat. Ich glaubte zudem, dass Paolinis Bücher nicht so gut waren, wie ich sie in Erinnerung hatte. Dies war nicht der Fall. Zwar fand ich To Sleep in a Sea of Stars nicht herausragend und habe einige Kritikpunkte an dem Buch, aber es gefiel mir insgesamt gut und unterhielt mich. Eine längere Rezension wird folgen.

Theophano: A Byzantine Tale von Spyros Teocharis und Chrisa Sakel

Genre: Historischer Comic

Seitenzahl: 2020

Erscheinungsjahr: 134

Format: Taschenbuch

Teophano war bei der Weltlesereise meine Lektüre für Griechenland. Dieser Comic spielt im Byzantinischen Reich im 10. Jahrhundert und erzählt die Geschichte von Theophanu der Älteren. Diese wurde zur Kaiserin des Byzantinischen Reichs, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen kam. Der Comic gibt einen guten Einblick in das Byzantinische Reich, über das ich vor der Lektüre wenig wusste. Der Comic war gut recherchiert, schön gezeichnet und erzählte eine spannende Geschichte. Eine längere Rezension wird folgen.

Dune: The Graphic Novel Book 1 von Frank Herbert, Brian Herbert und Kevin J. Anderson

Genre: Science-Fiction

Seitenzahl: 176

Erscheinungsjahr: 2020

Format: Hardcover

Letztes Jahr las ich Dune von Frank Herbert. Der Roman gefiel mir gut, aber mir fiel es schwer, mir die Charaktere und die Welt vorzustellen. Aus diesem Grund freute ich mich, als ich erfuhr, dass es eine Comicbuchadoption des Romans geben sollte. Diese wurde jedoch in drei verschiedene Bände aufgeteilt. Der Erste erschien letztes Jahr und der Nächste wird irgendwann dieses Jahr erscheinen. Der Erste der drei Bände war eine detailgetreue Adaption des Romans. Es half mir definitiv, die Geschichte besser zu verstehen und sie mir besser vorzustellen. Allerdings waren die Pastelltöne, in der die Zeichnungen gehalten waren, nicht meins, da ich mir die Welt farbenfroher vorgestellt hatte.

The Shadowed Sun von N.K. Jemisin

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 523

Erscheinungsjahr: 2012

Format: Taschenbuch

Anfang des Jahres las ich The Killing Moon von N.K. Jemisin. The Shadowed Sun ist der zweite und letzte Band der Dreambloodreihe. Es spielt ein paar Jahre nach den Ereignissen von The Shadowed Sun und im Mittelpunkt der Geschichte stehen neue Figuren. Es kommen auch ein paar Charaktere aus dem ersten Band vor. Die Geschichte fing gut an, aber entwickelte sich in eine Richtung, die mir nicht gefiel und welche ich problematisch fand. Leider war dies das erste Buch von Jemisin, das mir nicht gefiel. Warum dem so war, werde ich in einer längeren Rezension genauer erklären.

The Rise of Kyoshi von F.C. Yee

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 442

Erscheinungsjahr: 2019

Format: Hardcover

Nachdem ich die Serie Avatar: The Last Airbender sah und die meisten der dazugehörigen Comics las, hatte ich Lust auf die beiden Romane, die im Avataruniversum spielen. The Rise of Kyoshi handelt davon, wie Kyoshi zuerst herausfand, dass sie der Avatar ist. Dies war für alle, sie eingeschlossen, eine Überraschung war. Der Roman wurde von dem amerikanischen Autor F.C. Yee mit Unterstützung von Michael Dante DiMartino geschrieben, welcher einer der beiden Co-Creator der Avatarserie war. Ich will hier nicht zu viel über die Handlung der Geschichte verraten, aber sie war spannend. Hinzu kamen komplexe Figuren, viele neue Informationen über das Avataruniversum und die Tatsache, dass sich der Roman gut mit Themen wie Trauma und Rache auseinandersetzt. The Rise of Kyoshi gefiel mir so gut, dass ich während des Lesens den zweiten Band bestellte.

The Shadow of Kyoshi von F.C.Yee

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 341

Erscheinungsjahr: 2020

Format: Hardcover

The Shadow of Kyoshi spielt ein paar Monate nach seinem Vorgänger. Dieses Mal muss Kyoshi sich mit Intrigen in der Firenation aufeinandersetzen. Der zweite Band der Kyoshireihe war zwar gut, aber kam nicht an seinen Vorgänger heran. Viele Figuren aus dem The Rise of Kyoshi tauchten nicht auf und manche Handlungsstränge hätten detaillierter ausgearbeitet werden können. Eine längere Rezension zu beiden Büchern wird folgen.

Killing a King: The Assassination of Yitzhak Rabin and the Remaking of Israel von Dan Ephron

Genre: Non-Fiction

Seitenzahl: 320

Erscheinungsjahr: 2016

Format: E-Book

In den vergangenen Monaten las ich wenige Sachbücher. Dies lag daran, dass es mir, wenn ich viel arbeiten muss, immer schwerfällt Sachbücher zu lesen. Im Juni hatte ich eine Woche frei und entschloss mich in dieser Zeit ein Sachbuch zu lesen. Meine Wahl fiel auf Killing a King, welches die Hintergründe und Folgen der Ermordung von Yitzak Rabin erzählt. Der Autor geht detailliert auf die Hintergründe des Osloprozesses und die Gegner ein. Dabei wechselt die Erzählung zwischen dem, was Yitzak Rabin machte und seinem Mörder, der sich immer mehr in seinen Hass hineinsteigerte. Das Buch war informativ. Der Autor schaffte es gut, die Argumente für und gegen den Oslo Prozess aufzuzeigen, ohne für eine Seite Stellung zu beziehen, dadurch vermittelte er Informationen gut. Das Buch enthielt zwar einiges an Informationen, die mir bekannt waren, aber war insgesamt interessant.

The Bride of Amman von Fadai Zaghmout

Genre: Gegenwartsliteratur

Seitenzahl: 252

Erscheinungsjahr: 2015

Format: Taschenbuch

The Bride of Amman war bei der Weltlesereise meine Lektüre für Jordanien. Es erzählt die Geschichte von vier Frauen und einem Mann, die alle auf ihre Art und Weise Probleme mit den Geschlechterrollen im Land haben. Ein Fokus lag auf den starken Druck auf Frauen zu heiraten und Kinder zu bekommen. Die Geschichte war manchmal etwas in Blogform geschrieben und fasste Ereignisse, die passierten stark zusammen, dies gefiel mir nicht so gut. Dafür bot der Roman einen guten Einblick in das zeitgenössische Leben in Jordanien und setzten sich mit der Rolle von Frauen und der LGBTQ+ Community auseinander.

Unruhe von Zülfü Livaneli

Genre: Gegenwartsliteratur

Seitenzahl: 169

Erscheinungsjahr: 2018

Format: Hardcover

Nach der Lektüre für Jordanien war ein Roman für die Türkei an der Reihe. Zülfü Livaneli ist einer der erfolgreichsten Autoren der Türkei. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet er als Komponist und war politisch aktiv. Unruhe ist sein zuletzt erschienener Roman. Er handelt vor allem von dem Genozid der Jesid_innen in Syrien und ihrer Situation als Flüchtlinge in der Türkei. Ich habe zu dem Roman gemischte Gefühle. Ich brauchte etwas, um in den Roman reinzukommen, der Mittelteil gefiel mir gut, aber gegen Ende wurde es wieder schwächer. Eine längere Rezension folgt noch.

Dies war mein Frühlingsrückblick. Ich wünsche euch einen schönen Sommer.

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