Record of a Spaceborn Few von Becky Chambers

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Genre:  Science Fiction

Format: E-Book

Verlag: Hodder & Stoughton

Erscheinungsjahr: 2018

Deutscher Titel: Unter uns die Nacht

Reihe: Wayfarer Series. Band 3

Klappentext: Auf der Asteria, einem Siedlerschiff der exodanischen Flotte, ist für jeden gesorgt: Alle haben eine Wohnung, alle haben zu essen, alle haben einen Job – und leisten noch im Tod einen wertvollen Beitrag zur Gemeinschaft. Lichtjahre entfernt von der zerstörten Erde haben sich die Menschen ein wohldurchdachtes, selbstgenügsames Leben im Weltraum eingerichtet.

Doch inzwischen sind ganze Generationen auf den Schiffen der Flotte geboren und aufgewachsen, und je selbstverständlicher das Siedlerdasein wird, desto größer sind die Zweifel: Bei Kip, der mit seinen 16 Jahren noch nicht weiß, was er mit seiner Zukunft anfangen will – außer dass sie sich definitiv nicht auf der Asteria abspielen soll. Bei Tessa, deren Alltag mit Job und Familie mehr als ausgefüllt ist – bis der technische Fortschritt sie einholt. Und bei der Archivarin Isabel, die sorgfältig die alten Traditionen bewahrt, die die Menschheit im Exil zusammenhalten sollen.

Letztes Jahr las ich Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten und Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers. Die ersten beiden Bände der Wayfarer Reihe fand ich fantastisch. Es war eine der besten Sci-Fi Reihen, die ich je las. Aus diesen Gründen freute ich mich auf den dritten Teil der Reihe und hatte hohe Erwartungen an ihn. Leider wurden diese komplett enttäuscht, da ich Record of a Spaceborn few schlecht fand. Es war mit Abstand der schwächste Band der Reihe.

Währe es nicht der Teil einer Reihe, die ich bisher gut fand, hätte ich das Buch  früh abgebrochen. Ich breche normalerweise selten Bücher ab. Dies passiert weniger als einmal pro Jahr. Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wie wenig mir der Roman gefiel, dass ich überlegte, ihn abzubrechen.

Es gab mehrere Aspekte, die mich an dem Roman störten: Erstens fehlte es ihm an Rahmenhandlung. Die ersten beiden Bände zeigt zwar viel vom Alltagsleben der Charaktere, jedoch es gab ein größeres Problem, welches gelöst werden musste. In The long Way to a small, angry Planet mussten die Charaktere eine Schiffsmission erfüllen. In A closed and common Orbit mussten sich ein A.I. an das Leben als ein Mensch gewöhnen. Bei Record of a Spaceborn Few fehlt  dieses größere Ziel. Stattdessen zeigt die Geschichte nur Szenen aus dem Alltagsleben der Charaktere. Dieses Fehlen eines größeren Ziels machte die Geschichte langweilig.

In den beiden Vorgängern konnten mich vor allem die von Becky Chambers entworfenen Charaktere begeistern, aber von den Charakteren in Record of a Spaceborn Few gefiel mir keiner. Keiner hatte das gewisse Etwas, was ihn zu einer interessanten Figur machte. Es waren normale Charaktere und ihnen fehlten Züge, die sie einzigartig machten. Leider hatten die Charaktere so wenig Eigenes, dass ich mir ihre Namen nicht merken konnte. Gegen Ende des Romans wusste ich noch nicht, welcher Name zu welcher Figur gehörte.

Die Charaktere des Romans waren mir so egal, dass es mich nicht berührte, als ein PoV Charakter starb. Dies lag daran, dass er mich weder positiv noch negativ interessierte. An keinem der Charaktere egal ob PoV Charakter oder Nebencharaktere hatte ich Interesse.

Ich liebte die beiden Vorgänger und ich wünschte, ich könnte positive Dinge über Record of a Spaceborn few sagen, da ich mich auf das Buch gefreut hatte. Dies ist nicht der Fall. Ich hoffe, Becky Chambers nächste Werke werden an die Leistung ihrer beiden ersten Bücher anknüpfen.

2 Gedanken zu “Record of a Spaceborn Few von Becky Chambers

  1. Sunita

    Mir ging es genau so und ich habe das Buch sogar nach ca 150 Seiten abgebrochen. Der Hauptgrund war für mich auch der fehlende Plot. Ich habe vorher schon A long way to a small angry planet gelesen, aber selbst da dachte ich schon, dass es zu viele kleine Plots gibt, sie nur notdürftig aneinandergeklebt wurden. Aber dieses Buch hatte ich zumindest fertiggelesen. Teil 2 habe ich nie gelesen.

    Gefällt 1 Person

    1. Kann ich gut verstehen, dass du das abgebrochen hast. Mir gefielen wie erwähnt die beiden Vorgänger sehr gut. Ich bin auch niemand, der super viel Action in den Romanen braucht und kann auch Plots, in denen nicht so viel passiert mögen, aber dann muss es Charaktere geben, die mich begeistern, was hier ja leider auch nicht der Fall war.

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