Song of the Dead von Sarah Glenn Marsh

Titel: Song of the dead
Länge: 416 Seiten
Format: Taschenbuch
Verlag: Razorbill
Erscheinungsjahr: 2019
Reihe: Reign of the Fallen
Ich habe einen ziemlichen Rückstau an noch ausstehenden Rezensionen. Aus diesem Grund gibt es hie eine Rezension zu einem Buch, das ich vor über einem halben Jahr las.
Inhaltszusammenfassung: Karthia hat sich verändert. Zum ersten Mal seit 300 Jahren sind die Grenzen des Königreichs geöffnet und es ist verboten die Toten wieder zum Leben zu erwecken. Odessia und Meredy befinden sich auf einer Seereise, um den Rest der Welt zu entdecken. Dann werden die beiden plötzlich nach Karthia zurückgerufen, da sich dort wachsenden politische Unruhen breitmachen und eine Invasion droht.
Meinung: Vor zwei Jahren las ich Reign of the Fallen von Sarah Glenn Marsh. Es war zum ersten Mal seit Langem einen YA-Roman, der mir richtig gut gefiel. Als letztes Jahr mit Song of the Dead der zweite und letzte Band der Reihe erschien, musste ich diesen ebenfalls lesen. Das Cover ist erneut fantastisch geworden.

Die Handlung setzt nahtlos an die des Vorgängerbandes ein. Odessa und Meredy sind einer Schiffsreise, um die Welt außerhalb Karthias zu erkunden. Es kamen neue Handlungsorte und Charaktere vor. Dazu gehörte unter anderem Odessas neues Haustier, welches süß war. Bei den neuen Handlungsorten zeigte sich, ähnlich wie beim Vorgängerband, Sarah Glenn Marshs kreatives Worldbuilding. Diese neuen Aspekte der Welt zeigte die Autorin gut.
Während diese Reise die neuen Aspekte der Welt gut einführten, verlief die Handlung des Romans anfangs langsam und es passierte kaum etwas. Als dann etwas passierte, geschah alles schnell. Das Tempo von Song of the Dead war eher ungleichmäßig. Es gab zu viele Probleme gleichzeitig und gegen Ende der Handlung mussten diese alle schnell gelöst werden. Zwar konnte die Handlung gut abgerundet werden, aber ein besseres Pacing hätte dem Roman gutgetan.
Neben den neuen Ländern und Aspekten der Welt gab es neue Charaktere. Song of the Dead enthielt für einen kurzen YA Roman viele Charaktere, aber der Roman widmete ihnen alle genügend Zeit. Ich hatte nie das Gefühl, dass es von einem Charakter zu wenig zu sehen gab. Auf die Charakterentwicklungen der verschiedenen Figuren wurde gut eingegangen und diese waren nachvollziehbar gestaltet. Was mich an der Charakterentwicklung störte, war dass ich das Gefühl bekam, dass alle Charaktere Pärchen bilden mussten. Kein Charakter durfte alleine bleiben. Dies wirkte stellenweise forciert. Auf der positiven Seite gab es hier einige queere Charaktere. Nicht nur die Protagonistin Odessa. Mir gefiel hier, wie queere Beziehungen in Karthia normal waren.
Insgesamt war Song of the Dead vor allem wegen des ungleichmäßigen Pacings etwas schwächer als sein Vorgänger. Dennnoch war es ein unterhaltsamer Roman, der einen gelungenen Abschluss der Reihe bot.

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