Rivers of London: Sammelreview

In den letzten beiden Monaten machte ich mich daran, die noch ausstehenden Bücher der Rivers of London/ Peter Grant Reihe von Ben Aaronovitch zu lesen. Der Autor hat, meines Wissens nach, noch weitere Bücher geplant, aber dies sind die erschienenen Bücher, die mir noch fehlten. Meine Rezensionen zu den anderen Bänden der Reihe findet ihr hier: Band 1,  Band 2-4, Band 5 und 6 , Band 6,5 und 7.

The Home Crowd Advantage 

Seitenzahl: 25

Erscheinungsjahr: 2012

Zusammenfassung:  Während der Olympischen Spiele in London soll alles perfekt laufen. Allerdings kommt es zu einem magischen Zwischenfall, in den ein französischer Tourist involviert ist. Peter Grant wird gerufen, um sich darum zu kümmern.

Meinung: Bei The Homecrowd Advantage handelt es sich um eine Kurzgeschichte, deren Handlung zwischen den beiden ersten Romanen der Reihe spielt. Ich hätte sie also viel früher lesen sollen. Im Fokus der Handlung stehen vor allem Peter Grant und der französische Tourist. Andere Charaktere kommen kaum vor. Die Geschichte ist kurzweilig und enthält den für die Reihe typischen Humor. Zudem gefiel mir, dass Magier aus anderen Ländern vorkamen und der Roman sich etwas mit der Vorgeschichte der Haupthandlung auseinandersetze. Insgesamt war es eine gute Lektüre für Fans der Reihe.

The October Man

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Seitenzahl: 192

Erscheinungsjahr: 2019

Deutscher Titel: Der Oktobermann

Deutscher Klappentext:

Die Flüsse von London‹ fließen nach Deutschland …

… denn auch hierzulande gibt es magische Vorkommnisse! Das deutsche Pendant zu Peter Grant heißt Tobi Winter und arbeitet beim BKA (Abteilung für komplexe und diffuse Angelegenheiten, sprich: Magie). Tobi bekommt es mit seltsamen Bräuchen in den Weinbergen rund um Trier zu tun – und mit einem übernatürlichen Rätsel, das schon Hunderte von Jahren alt ist. Selbstverständlich hat in dieser Gegend auch die Mosel ein Wörtchen mitzureden, wenn es magisch wird.

Meinung: Der Oktobermann ist die erste Geschichte der Reihe, die in Deutschland spielt. Hierbei merkte ich, dass der Autor gut recherchiert hatte und sich viel Mühe zum Detail gab. Der Kurzroman bot einen guten Blick auf Trier und setzte sich detailliert mit dem Thema Wein auseinander. Zudem hatte er ein interessantes System eingeführt, wie die magische Polizei in Deutschland funktioniert.

Die Geschichte war spannend und gut durchdacht. Während Ben Aaronovitchs Romane manchmal Hänger enthalten, war dies bei The Octoberman nicht der Fall.

Mein einziges Problem mit The Octoberman war der Protagonist. Er blieb als Charakter farblos und uninteressant. Irgendwie fehlten ihm die Charakterzüge. Trotz dieses Makels gefiel mir The Octoberman gut und ich hoffe, der Autor wird weitere, in Deutschland spielende Bücher schreiben.

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Seitenzahl: 416

Erscheinungsjahr: 2020

Deutscher Titel: Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Deutsches Erscheinungsdatum: 23.10.2020

Zusammenfassung: Peter Grant, unser Lieblings-Bobby und Zauberlehrling, ist suspendiert. Um nicht untätig herumzusitzen und womöglich Nägel zu kauen, heuert er bei der Serious Cybernetics Company an, dem neuesten Projekt des Internet-Genies Terrence Skinner. Und prompt holt die Magie ihn wieder ein. Denn in den Tiefen der SCC ist ein Geheimnis verborgen: eine geheime magische Technologie, die bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreicht, dem Zeitalter von Ada Lovelace und Charles Babbage. Und die brandgefährlich ist für die gesamte Welt.

Meinung: Der neue Peter Grantroman fing richtig gut an und wirkte vielversprechend, indem er sich mit künstlicher Intelligenz und Magie auseinandersetzte. Wie Peter in eine Hightech Firma ermittelte, gefiel mir anfangs gut. Zudem wurden zwischendurch Magier aus New York eingeführt, die dort für die New Yorker Bücherei arbeiten. Die Idee von Magiern als Bibliothekare mochte ich ebenfalls.

Dennoch konnte mich der Roman nicht vollkommen begeistern. Dies lag vor allem daran, dass die neu eingeführten Charaktere blass waren, sodass ich sie größtenteils nicht auseinanderhalten konnte. Zudem enthielt er zwischendurch Längen. Wett machte dies Ben Aaronovitch teilweise durch seinen tollen Humor und die gelungenen Beschreibungen Londons. Ich bin gespannt wie sich die Reihe und die Idee um die Vermischung von Technologie und Magie weiterentwickelt.

Ein Gedanke zu “Rivers of London: Sammelreview

  1. Ich lese die älteren Bände der Reihe momentan zum zweiten Mal, weil ich schon so vieles wieder vergessen hatte, und muss mir diese drei Bände auch noch vornehmen … Jetzt weiß ich schon mal ungefähr, was mich erwartet …
    LG Kerstin

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