Lesemonat November und Dezember

Hallöchen zusammen,

jetzt ist das Jahr vorbei und es gibt meinen letzten Monatsrückblick für 2019. Einen detaillierten Jahresrückblick, in dem ich euch von meinen Highlights und Enttäuschungen des Lesejahres 2019 berichte, folgt in ein paar Tagen.

Letzten Monat veröffentlichte ich keinen Monatsrückblick, da ich mich November nicht viel las. Stattdessen packte ich diesem mit in meinen Rückblick für den Dezember.

Der November verlief bei mir weitestgehend ruhig, aber im Dezember wurde es bei der Arbeit anstrengend. Dafür ist es jetzt ruhiger. Leider bekam ich über Weihnachten eine richtig schwere Erkältung, die immer noch anhält. Irgendwie werde ich ständig über Weihnachten, Ostern oder Karneval krank 😦 Ich hoffe, euere Feiertage waren besser.

Außerdem war ich im Dezember ein Mal im Kino und sah mir Star Wars: The Rise of Skywalker an. Der Film gefiel mir gut, aber ich werde euch nicht spoilern. Ich würde gerne noch ein paar andere Filme im Kino sehen, aber ich weiß noch nicht, ob ich das zeitlich schaffen werde.

Genug geplaudert. Kommen wir jetzt zu meinen gelesenen Büchern:

Gelesene Bücher

A Closed and Common Orbit von Becky Chambers

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Genre: Science Fiction

Seitenzahl: 384

Nachdem ich Anfang des Jahres The Long Way to a small, angry Planet von Becky Chambers las, war die Fortsetzung an der Reihe. A closed and common Orbit spielt m selben Universum wie The Long Way, aber es handelt weitestgehend von anderen Figuren. Ich fand zweiten Band der Wayfarer Reihe etwas schwächer als seinen Vorgänger, aber es war immer noch ein  gelungener Science Fiction Roman. Eine längere Rezension findet ihr hier.

Dunkle Flut von Isa Maron

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Genre: Krimi

Seitenzahl: 400

Diesen Krimi las ich im Zuge der Weltlesereise für die Niederlande.  Ich hoffte auf eine spannende Geschichte, die mir viel von Amsterdam zeigen würde. Leider wurde ich enttäuscht. Die Charaktere blieben blass, der Mörder war leicht zu erraten und von Amsterdam gab es nicht viel zu sehen. Eine längere Rezension gibt es hier.

Lies Sleeping von Ben Aaronovitch

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Genre: Urban Fantasy Krimi

Seitenzahl: 416

Im Dezember war wieder ein Teil der Rivers of London Reihe dran. Nachdem ich zu den Vorgängerbänden gemischte Gefühle hatte und fand, dass sie stark schwankten, war Lies Sleeping der für mich beste Band der Reihe. Das Buch war spannend und überzeugte wie gewohnt mit tollen Charakteren und dem Stadtbild Londons. Eine längere Rezension findet ihr hier.

The Furthest Station von Ben Aaronovitch

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Genre: Urban Fantasy Krimi

Seitenzahl: 144

Die Handlung dieser Novelle spielt vor der von Lies Sleeping, aber ich las sie schlauerweise nach Lies Sleeping. Die Novelle war unterhaltsam und schaffte es kurz eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Leider gab es nicht genügend Informationen über das Motiv des Mörders.  Hier. könnt ihr meine Rezension lesen.

Ocen Hues von Amyna

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Genre: Liebesroman

Seitenzahl: 250

Dieses Buch las ich für die Weltlesereise für die Malediven. Amyna ist Self-Publisherin und Ocean Hues ist ihr drittes veröffentlichtes Werk. Es handelt von einem Paar, welches bei einem Tsunami getrennt wird. Anschließend hält der Ehemann seine Frau für tot.

Ocean Hues konnte mich leider nicht begeistern. Zum einem, lag dies daran, dass ich keine Liebesromane mag. Zum anderen missachtete die Autorin „show don’t tell stark“ und ich konnte mit den Protagonisten des Romans wenig anfangen. Eine längere Rezension wird folgen.

On a Red Station, Drifting von Aliette de Bodard

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Genre: Science Fiction

Seitenzahl: 154

Im Dezember las ich jede Menge Novellen und Kurzgeschichten, die ich noch auf dem Kindle hatte. Nachdem mich vor ein paar Monaten The Tea Master and the Detective  begeistert hatte, entschied ich mich, eine weitere Novelle von Aliette de Bodard zu lesen.

On a Red Station, Drifting ist viel besser als sein furchtbares Cover. Die Geschichte spielt auf einem Raumschiff, auf dem sich Weitestgehend Flüchtlinge vor dem Krieg befinden. Die Leitung des Raumschiffs überliegt Quyen, die dort für Ordnung sorgen muss. Linh, eine hohe Beamte, findet dort Zuflucht. Allerdings wird sie wegen Beleidigung des Kaisers gesucht. Die beiden vertragen sich nicht gut, da jede von ihnen andere Pläne für den Umgang des Schiffs hat. Beide sind es zudem gewohnt, die mächtigste zu sein.

Red Station gefiel mir gut. Ähnlich wie The Tea Master and the Detective spielt die Geschichte in einem vietnamesisch angehauchten Science Fiction Universum. Die Welt ist einzigartig und interessant. Die beiden Protagonistinnen mochte ich ebenfalls und die Handlung war definitiv spannend. Von Aliette de Bodard werde ich in Zukunft bestimmt mehr lesen.

The Dragon that Flew out of the Sun von Aliette de Bodard

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Genre: Sciece Fiction

The Dragon that Flew out of the Sun enthält drei Geschichten, die in der gleichen Welt wie The Tea Master and the Detective und On a Red Station, Drifting spielen. In der ersten bekommt ein Kind von der Mutter, die Geschichte eines Krieges erzählt. Die zweite handelt von zwei Schwestern, von denen eine sich an den Feinden ihres Volks rächen will und die andere versucht sie aufzuhalten. Die Dritte handelt von zwei Geschwistern, die sich nicht vertragen.

Die Kurzgeschichten fand ich schwächer als Bodards Novellen. Dies lag zum Teil daran, dass die von ihr geschaffenen Welt komplex ist, was es nicht immer einfach macht die Geschichten zu verstehen. Außerdem fand ich Handlung und Charaktere weniger interessant, als die ihrer Novellen.

Potrait of Skull With Man von Vina Jie-Min Prasad

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Genre: Urban Fantasy

Diese Kurzgeschichte fand ich ehrlich gesagt verwirrend. Sie handelt von einem jungen Mann, der sich Malen lässt, und ich glaube, er nahm den Schädel seines verstorbenen Freunds überall mit hin. Wie gesagt, die Folge war verwirrend und ich verstand sie nicht richtig.

Nine Last Days on Planet Earth von Daryl Gregory

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Genre: Apokalyptische Fiktion

Seitenzahl: 42

The Last Nine Days on Planet Earth ist eine kurze Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt und von der Zeit vor der Apokalypse handelt. Die Aliens kommen nicht direkt auf die Erde, stattdessen schicken sie Pflanzen, die nach und nach die Natur der Erde verändern. Selbst am Ende der Geschichte sind die Aliens noch nicht auf der Erde. Der Protagonist ist ein Biologe, der die ersten neuen Pflanzen miterlebt und über Jahrzehnte, die Veränderungen der Natur erforscht. Dabei fließt sein Privatleben mit in die Geschichte ein.

Ich fand die Geschichte unterhaltsam, aber herausragend war sie nicht. Etwas Nettes zum Lesen zwischendurch.

The Last Banquet of Temporal Confections von Tina Connolly

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Genre: Fantasy

Seitenzahl: 30

In dieser Geschichte gibt es einen Bäcker, der mit seinen Pasteten und Kuchen, bei den Menschen, die sie Essen, Erinnerungen auslösen kann. Er wurde von dem bösen Herzog gezwungen für ihn zu arbeiten. Die Protagonistin der Geschichte ist seine Partnerin, die als Vorkosterin für den Herzog arbeiten muss. Die Geschichte spielt an einem Abend, an dem der Herzog seinen Gästen Pasteten anbietet, um bei ihnen bestimmte Erinnerungen auszulösen. Zwischendurch gibt es immer wieder zahlreiche Flashbacks in das Leben der Protagonistin und ihres Partners.

Diese Kurzgeschichte gefiel mir gut. Die Idee der Geschichte war faszinierend und ich mochte, wie Essen Erinnerungen auslösen konnte. Zudem schaffte es The Last Banquet auf 30 Seiten ein gutes Bild über die Charaktere und die Welt zu vermitteln. Die Handlung der Kurzgeschichte war ebenfalls spannend. Es war durch und durch eine interessante Geschichte. Vielleicht werde ich in der Zukunft mehr von Tina Connolly.

Der Letzte Wunsch von Andrzej Sapkowski

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Genre: Fantasy

Seitenzahl: 377

Auf Netflix erschien im Dezember die erste Staffel der Serie The Witcher. Es handelt sich um eine Verfilmung von Andrzej Sapkowskis gleichnamiger Romanreihe handelt. Ich wollte mir die Serie gerne anschauen, aber zu erst wollte ich die dazugehörigen Bücher lesen, zumindest die auf denen die erste Staffel beruht.

Der letzte Wunsch ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die vor der Handlung der Hauptromane spielen. Sie zeigen verschiedene Aspekte der Welt und stellen den Protagonisten sowie mehrere Nebencharaktere vor. In jeder Geschichte geht es um ein Monster, welches Geralt jagen muss. Das klingt auf den ersten Blick so, als würden sich alle Geschichten ähneln. Es war so, dass die Geschichten sich stark unterschieden. Mir gefielen sie alle gut. Sie waren spannend, enthielten tolle Charaktere und eine gute Priese Humor. Ich werde definitiv die weiteren Bände der Reihe lesen. Eine längere Rezension wird folgen.

Lesechallenges

Die Weltlesereise

Im November und Dezember las ich 3 Bücher für die Weltlesereise.

Niederlande: Dunkle Flut von Isa Maron

Malediven: Ocean Hues von Amyna

Polen: Der letzte wunsch von Andrzej Sapkowski

 

#WirlesenFrauen

Lest das Buch einer SP-Autorin

Ocean Hues von Amyna

 

Reihenchallenge

Wayfarer Reihe: A Closed and common Orbit von Becky Chambers

Rivers of London Reihe Lies Sleeping und The Furthest Station

Neue Reihe begonnen: Der Hexer von Andrzej Sapkowski

 

Dies war mein letzter Monatsrückblick. Ich wünsche euch ein schönes 2020.

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