Yom Kippur

Nach Rosh Hashanah passierte die nächste Woche nichts besonders. Ich arbeitete weiterhin in der Küche und im Speisesaal und las oder bloggte nachmittags. Leider hatte ich kaum Kontakt mit den anderen Freiwilligen, da sie sich nachmittags meist auf ihre Zimmer verzogen. Wenn wir uns sahen, konnten wir uns kaum unterhalten, weil sie schlecht Englisch sprachen. Zudem reichte mein Spanisch nicht aus, um mich mit ihnen zu unterhalten. So fühlte mich in dem Kibbuz ziemlich einsam.

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Schließlich stand am 14. Tag meines Israelaufenthalts der nächste jüdische Feiertag an: Yom Kippur. Yom Kippur ist der höchste jüdische Feiertag. Yom Kippur ist der Versöhnungstag. Am Tag wird nicht groß gefeiert. Stattdessen ist es ein Tag der Einkehr, an dem jede_r darüber nachdenkt, ob er_sie anderen für Unrecht, dass sie einem angetan haben, verzeiht. Außerdem entschuldigt man sich bei anderen für Unrecht, dass man ihnen angetan hat oder für das eigene Fehlverhalten. Weiterlesen „Yom Kippur“

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Monatsrückblick Oktober

Halli Hallo ihr Lieben,

hier ist mein zweiter Monatsrückblick aus Israel. Mir geht es gut und ich werde euch in meinen Reiseberichten weiter über meinen Aufenthalt auf dem Laufen halten. Allerdings kann ich euch jetzt schon zwei Dinge verkünden: Erstens, ich habe das Kibbuz gewechselt und bin nicht mehr in Yotvata. Zweitens, mir gefällt es in meinem neuen Kibbuz sehr gut und ich werde hier länger bleiben. Ich hatte ursprünglich geplant Anfang Dezember nach Deutschland zurückzukommen, aber dies wird jetzt nicht der Fall sein. Stattdessen werde ich noch ein paar Monate hier bleiben.

Im Oktober habe ich vor allem Bücher gehört. Bei meiner Arbeit im Kibbuz, hatte ich fast jeden Tag die Möglichkeit mehrere Stunden Musik oder Hörbücher zu hören, was dazu führte, dass ich im Oktober 4 Hörbücher hörte. In normalen Monaten schaffe ich in der Regel noch nicht mal ein Hörbuch. Dies sind die Bücher, die ich las und hörte.

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