Vietnam Tag 5: Mekongdelta

Hallo zusammen,

nach einer längeren Pause gibt es wieder einen Beitrag über meine Vietnamreise. Am 5. Tag der Reise fuhr ich mit meiner Reisegruppe in das Mekongdelta. Dies ist eine Region im Südwesten Vietnams, durch die der Mekongfluss fließt. Die Fahrt dahin dauerte 2,5 Stunden und die Fahrt führte zu Beginn durch Saigon und ich sah, wie groß die Stadt ist. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 7 Millionen Einwohner. Schließlich hielten wir in dem Dorf Cai Be. Dort hielten wir uns nicht länger auf, sondern stoppten um eine Bootstour zu machen. In Cai Be ging es direkt auf die Bote mit denen wir durch das Delta fuhren.

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Mit so einem Boot fuhren wir

Die Landschaft, durch die wir fuhren, war schön, aber leider ist der Fluss stark verschmutzt.

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Nach einer Weile hielten wir an einer kleinen Insel im Delta und stiegen dort aus. Auf der Insel besuchten wir eine Süßigkeitenfabrik und konnten zuschauen, wie Reissüßigkeiten hergestellt werden. Es war interessant diesen Prozess zu sehen und zu erfahren auf wie viele verschiedene Weisen Reis verwendet werden kann. Schön fand ich auch, dass die Süßigkeiten noch von Hand hergestellt wurden. Im Geschäft der Fabrik kaufte ich mir ein paar Süßigkeiten. Anschließend gingen wir auf der Insel in ein Restaurant, in dem wir zu Mittag aßen. Leider habe ich kein Foto davon.

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Die Herstellung der Süßigkeiten

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu einer Zementfabrik, wo wir bei der Zementherstellung zusahen. In der Fabrik war es heiß und ich bin mir sicher, dass die Arbeitsbedingungen nicht mit deutschem Arbeitsrecht vereinbar sind. So müssen die Arbeiter zum Beispiel die Kosten für Verletzungen durch Arbeitsunfälle selber tragen.

Im Anschluss an die Besuche der verschiedenen Fabriken ging es zu unserer Unterkunft im Mekongdelta. Zum ersten Mal blieben wir nicht in einem Hotel, sondern in einer Art Bead and Breakfast, das von einer lokalen Familie betrieben wurde. Das Haus stand auf Stelzen im Mekong und wir fuhren direkt mit dem Boot an den Eingang. In der Unterkunft konnten wir uns den Rest des Tages entspannen. Sehr schön war, dass es dort eine Terrasse gab, auf der sich mehrere Hängematten befanden. Dort ruhte ich mich den Rest des Tages aus, las ein Buch und genoss die Natur.

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Unsere Unterkunft
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Entspannung in der Hängematte

Abends bereiteten wir gemeinsam mit der Familie unser Essen zu und bereiteten Frühlingsrollen zu. Nach dem Essen unterhielten wir uns mit dem Familienvater über das Leben im Mekongdelta, bevor es zu Bett ging.

Im meinem nächsten Beitrag werde ich euch von meinem zweiten Tag im Mekongdelta berichten.

 

 

 

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