Geplauder: Mehr Abwechslung bei Rezensionen, bitte

In letzter Zeit sah ich auf Buchblogs mehrere Diskussionen zum Thema Rezensionen und der Frage, ob diese gelesen werden. Vor ein paar Tagen stieß ich dann in meiner Timeline auf diesen Tweet von Liva

Er behandelt ein Thema, über das ich schon länger einen Beitrag schreiben wollte: Hypebücher und die Arten von Büchern, die Buchblogger_innen rezensieren.

Eins vorneweg, ich kann und möchte euch nicht sagen, wir ihr euren Blog gestalten sollt. Bloggt so, wie ihr wollt. Aber ich kann euch sagen, was mir an anderen Blogs gefällt und wovon ich gerne mehr sehen würde.

Ich weiß, dass sich manche Blogger_innen an Hypes stören. Dich tue ich nicht. Ich kann verstehen, dass man Bücher hypt und tue, es selbst bei manchen. Viele Bücher, die Buchblogger_innen hypen, lese ich nicht, aber das hängt damit zusammen, das sie aus Genres kommen, in, die ich kaum lese. Was mich aber stört, ist wenn auf allen Blogs dieselben Bücher rezensiert werden.

Es gibt mittlerweile über Tausend deutsche Buchblogs, wer da aus der Masse raus stechen möchte, muss sich von anderen Blogs abheben. Ich entscheide mich Blogs zu folgen, wenn diese mir etwas Interessantes, das sie von anderen Blogs unterscheidet, bieten. Das kann durch nachdenkliche Texte zu buchigen und gesellschaftlichen Themen sein, wie sie zum Beispiel Sabine, Jennifer und Mareike schreiben. Ich finde auch Blogs gut, die Bücher rezensieren die auf anderen Blogs eher weniger rezensiert werden, wie es unter anderem Jana von Wissenstagebuch tut.

Leider sehe ich in letzter Zeit auf vielen Blogs Rezensionen zu denselben Büchern, meist mit derselben Meinung, und ich sähe gerne mehr Abwechslung auf Blogs.

Ich sage es mal deutlich: Wenn ihr die 234. (gefühlt) positive Rezension zu Das Lied der Krähen, Das Reich der sieben Höfe, QualitylandBerühre mich nicht, Über den wilden Fluss oder dem neuen Murakami schreibt, werde ich eure Rezension nicht lesen. Warum nicht? Weil es bereits unzählige Rezensionen auf Blogs, Amazon, Goodreads, Lovelybooks und Booktube gibt. Eure Rezension stellt mir kein Buch vor, von dem ich noch nicht gehört habe. Die Aspekte, die ihr positiv bewertet, stehen schon in jede Mengen anderen Rezensionen und ich denke nicht, dass eure Rezension mir Neues erzählen werdet. Negative Rezensionen zu solchen Büchern interessieren mich dagegen ein Bisschen, weil sie eine andere Perspektive bieten.

Die Fokussierung auf Hypebücher macht leider manche Blogs austauschbar und bietet wenig Abwechslung. Außerdem machen die ständigen Rezensionen zu solchen Büchern nicht nur einzelne Blogs langweilig, sie lassen auch Teile der Buchbloggerszene eintönig wirken. Es geht mir ein bisschen wie Liva und ich habe manchmal das Gefühl, dass ein Teil der Buchbloggerszene von einem Hypebuch, das auf allen Blogs rezensiert wird, zum nächsten Hypebuch springt.

Klar es gibt Blogs, die ihre Nischen gefunden haben und abwechslungsreiche Literatur Lesen, aber die sind eher die Ausnahme als die Regel. Leider rezensieren viele  die selben Hypebücher. Es erscheinen jedes Jahr Zehntausende von Büchern auf dem deutschen Buchmarkt, da sollte jede_r etwas Unbekanntes finden, das ihn_sie interessiert. Dies muss keine Nischenliteratur, aus Genres die einem nicht zusagen, sein. Es gib jede Menge unbekannte Jungendbücher, Krimis oder Fantasybücher, die auch Mainstreamleser_innen gefallen dürften. Es existieren viele Bücher abseits der Hypes, die es wert sind gelesen und rezensiert zu werden.

Ich kann verstehen, warum ihr ein Hypebuch lesen wollt und will es euch nicht absprechen, aber ihr müsst es nicht immer rezensieren. Viele von uns Blogger_innen rezensieren nicht alle Bücher, die sie lesen. Da könnte man eventuell die Rezension einem unbekannten Werk widmen, anstatt einem, das schon auf 234. anderen Blogs rezensiert wurde. Dies würde nicht nur euren Blog interessanter machen, sondern die Buchbloggerszene insgesamt bunter und abwechslungsreicher werden lassen.

Wie seht ihr das? Lest ihr bevorzugt Hypebücher oder auch unbekanntes? Wünscht ihr euch auch, dass auf Blogs mehr unbekannte Bücher vorgestellt werden, oder mögt ihr gerade Rezensionen zu Hypebüchern?

Weitere Beiträge, die sich mit dem Thema Rezensionen beschäftigen:

Pia schreibt in diesem Beitrag darüber, dass wir unsere Rezensionen nicht nur für Blogger schreiben sollten.

Wolki verfasste einen guten Artikel über die Fragmentierung von Buchdiskussionen.

Jennifer fragt in ihrem Beitrag, ob das Konzept Rezension einen Relaunch braucht und, warum bei Rezensionen so wenig kommentiert wird.

Ela von Literaturliebe, stellt in ihrem Diskussionsbeitrag die Frage, ob überhaupt jemand Rezensionen ließt.

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81 Gedanken zu “Geplauder: Mehr Abwechslung bei Rezensionen, bitte

  1. Hallo 🙂
    Ich sehe viele Punkte ähnlich wie du. Natürlich kann und darf man niemandem vorschreiben, was er zu lesen und im Anschluss zu rezensieren hat, aber ich lese auch nur eine begrenzte Anzahl an Rezensionen zu ein und demselben Buch. Wenn es Monate später wieder auftaucht, ist mein Interesse wieder mehr geweckt.
    Ich versuche zB bei den Harry Potter Büchern – die ich aktuell das erste Mal lese – eben auch nicht die 10.000 Rezension dazu zu schreiben. Stattdessen picke ich mir pro Band bestimmte Aspekte heraus, auf die ich näher eingehe – und es scheint gut anzukommen. Vielleicht wäre das also keine schlechte Herangehensweise, zumindest wenn es sich um Bücher handelt, die eben schon tausende Meinungen haben und man sie aber dennoch ein wenig besprechen will.

    Liebe Grüße!
    Gabriela

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    1. Hallo,
      danke für den Kommentar.
      Ja, wenn solche Bücher manchmal Monate oder sogar Jahre später nochmal rezensiert werden, kann das ganz interessant sein. Vor allem, weil ein zeitlicher Abstand andere Perspektiven bieten kann. Ich frage mich zum Beispiel, ob Harry Potter wenn es erste heute rauskommen würde, noch genauso erfolgreich wäre.
      Deine Rezensionen zu Harry Potter finde ich genau aus den von dir angesprochenen Gründen interessant und ich denke du hast da eine gute Lösung gefunden.
      LG
      Elisa

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  2. Sina

    Ich habe meinen Blog als „Bluchblog“ angefangen … und habe gemerkt, dass mir das nicht soooooo wirklich Spaß macht. Um von den Rezensionen wegzukommen, habe ich mein Programm geändert und schreibe jetzt hauptsächlich Geschichten, Gedichte und Diskussionen, die (zu meiner eigenen Überraschung) viel besser ankommen als meine Rezensionen (die ich immer noch hin und wieder poste).

    Und trotzdem: Wenn ich auf Twitter frage, was die Leute am liebsten von mir lesen, dann sagen sie *immer* Rezensionen (obwohl mir meine Statistiken das Gegenteil verraten) und eben auch häufig Rezensionen von Hype-Büchern :/

    Ich selber lese nur Bücher, bei denen ich denke, dass sie mir selbst gefallen würden. Da rutscht das ein oder andere Hype-Buch drunter, aber auch viele andere. Auf meinem SuB liegen zur Zeit „Per Anhalter durch die Galaxis“ und „1984“, sehr bekannte Bücher (die man vielleicht gelesen haben sollte) aber eben keine Hype-Bücher. Und daneben dann ein paar mittelhochdeutsche Texte über die Ritter der Tafelrunde 😀
    Ich weiß von mir selbst, dass ich nciht so gerne Rezensionen lese (vor allem wenn ich sie überall sehe. „Berühre mich. Nicht.“ meide ich ganz aktiv, weil es mir so auf den Keks geht). Deswegen versuche ich mit gutem Beispiel voran zu gehen und selber das zu schreiben, was ich gerne lesen würde und auch bei anderen Blog dort zu kommentieren, wo ich interessante Diskussionen finde 🙂
    Für mich gilt also: Generell weniger Rezensionen, sondern lieber Diskussionen über das Thema des Buches. Aber das ist auch nur meine Präferenz.

    *hust*

    Das war jetzt viel. 😀
    LG Sina

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    1. Hallo Sina,
      wie gesagt, ich finde jede sollte so bloggen, wie es für sie am meisten Spaß machst. Und wenn du lieber Geschichten und Diskussionen auf deinem Blog veröffentlichst als Rezensionen, dann mach das.
      Ich glaube die Rezensionen zu Hypebüchern interessieren einige, weil sie wissen wollen, ob sich der Hype lohnt. Kann ich grundsätzlich nachvollziehen und ich lese manchmal 2 oder 3 Rezensionen zu solchen Büchern, aber ich brauche es nicht en masse.
      Diskussionsbeiträge finde ich auch ganz interessant und lese sie häufig, wobei ich sie selbst nicht so oft schreibe. Man muss auch immer erstmal ein interessantes Thema finden 🙂
      Ich könnte mir vorstellen, dass die mehr gelesen werden, weil es alle Blogger anspricht, während Rezensionen häufig nur Leute, die bestimmte Genres lesen, ansprechen. Ich lese zum Beispiel keine Liebesromane und dementsprechend keine Rezensionen zu solchen, aber wenn auf einem Blog, wo sonst Liebesromane rezensiert werden, ein interessanter Diskussionsbeitrag veröffentlicht wird, schaue ich da vorbei.
      LG
      Elisa

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  3. Ich würde mir auch etwas mehr Abwechslung wünschen, aber „Mainstream“ ist nun mal „Mainstream“, weil die überwiegende Anzahl der LeserInnen das Buch toll findet. Beispiel Dan Brown: Dessen Bücher werden IMMER in den höchsten Tönen gelobt. Vielleicht – gewagte These – weil LeserInnen von Dan Brown weniger hohe Ansprüche an Bücher haben und sich dann von einer Geschichte wie „Origin“ total begeistern lassen.
    Auf meinem Blog findet man viel englichsprachige Litratur. Damit mag ich mich von anderen deutschen Buchblogs unterscheiden, aber letzten Endes lese ich auch überwiegend Bücher, die im englischsprachigen Bereich oft thematisiert werden/wurden. Man greift ja zu solchen Büchern, weil man sich schon eine kleine Meinung über andere Rezensionen bilden konnte. Bücher die niemand rezensiert, sind für mich zu „unsicher“, das kann gut gehen, muss es aber nicht.
    Prinzipiell lese ich aber von einem Blogger, dem ich folge, alle Rezensionen, egal ob Hypebücher oder nicht.

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    1. Hallo Sonja,
      haha „Origin“ liegt noch auf meinem SuB. Ich lese gerne zwischendurch mal Mainstream Bücher, weil ich gerade, wenn ich gestresst, bin mal etwas Einfaches brauche, dass sich schnell lesen lässt. Ich weiß, aber das keine anspruchsvolle Literatur und erwarte nicht so viel davon.
      Was unbekannte Bücher angeht, so greife ich im Buchladen schon manchmal zu Büchern ohne vorher eine Rezension gelesen zu haben. Geht oft gut, aber nicht immer. Ansonsten entdecke ich selbst bei unbekannten Büchern meist noch ein paar Rezensionen auf Amazon oder Goodreads.

      Ich finde es interessant, dass du von den Blogs, den du folgst alle Rezensionen liest.
      Das mache ich nicht. Ich versuche viel von anderen Blogs zu lesen und zu kommentieren, aber manchmal werden da Bücher rezensiert an denen ich echt kein Interesse habe.

      LG
      Elisa

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  4. Ich muss gestehen, manchmal lese ich die Rezensionen zu gehypten Büchern ganz gerne, einfach weil ich verstehen will, was an dem Hype dran ist, oder warum das Buch so gehypt wird. Nach der gefühlten 234. Besprechung flacht aber auch bei mir das Interesse ab, vor allem, wenn keine neues Aspekte mehr in die Rezensionen gebracht werden.
    Allerdings lese ich auch nicht unbedingt Rezensionen zu Büchern, von denen ich noch überhaupt nichts gehört habe. Irgendwie kann ich mir darunter dann auch nichts vorstellen. Es ist eine Zwickmühle.
    Am liebsten mag ich Blogs, die eine gute Mischung zwischen neuen, gehypten, unbekannten oder auch etwas älteren Büchern bieten.
    Grüessli, Daniela

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    1. Hallo Daniela,
      es ist nicht so, dass ich keine Rezensionen so solchen Büchern lese. Wenn mich ein Hypebuch interessiert (das tun manche der obengenannten, aber nicht alle) lese ich dazu 2 oder 3 Rezensionen, aber danach reicht es mir meistens.
      Rezensionen zu unbekannten Büchern lese ich, um neues zu entdecken und da hoffe ich dann, dass mir der Rezensent eine gute Vorstellung von dem Buch gibt.
      Die Blogs, die Rezensionen von Hypebüchern mit Rezensionen zu unbekannten Büchern mischen, mag ich auch gerne.

      LG
      Elisa

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      1. Hallo!
        Ich sehe es ähnlich wie Daniela.
        Rezensionen lese ich meist sowieso nur, wenn ich das Buch schon kenne, oder ich lese nur das Fazit, weil ich nichts über den Inhalt wissen will (ich lese ja nicht mal den Klappentext).
        Persönlich versuche ich eine recht bunte Mischung bei mir anzubieten, zumal ich Hype-Bücher oft eh erst viel später lese als andere. Ich rezensiere Bücher auch so gut wie nie zum Release Datum, meistens sage ich Autoren und Verlagen das direkt, denn es macht null Sinn, dass an einem Tag 387 Rezensionen zu einem Buch kommen und dann nix mehr.

        Liebe Grüße,
        Nicci

        #litnetzwerk

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      2. Hallo Nicci,

        danke fürs Vorbeischauen.
        Ich finde es immer interessant zu sehen, dass einige Leute keine Klappentexte lesen wollen.
        Bei mir ist es nämlich genau umgekehrt, wenn ich nicht weiß worum es in dem Buch geht, möchte ich nicht lesen.
        Das schlimmste sind für mich immer Bücher, bei denen auf dem Buchrücken kein Klappentext, sondern nur Ausschnitte aus zahlreichen Rezensionen stehen.
        So verschieden ist das Leseverhalten.

        LG
        Elisa

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      3. Echt?? Ach, wie witzig. Da sind die Büchermenschen ja echt super verschieden. Ich will vorher am besten gar nix wissen, maximal Titel, Autor und das Genre. 😀 Das reicht mir dann, vor allem wenn es Blogger des Vertrauens empfohlen haben. Ich war schon oft froh, dass ich Klappentexte nicht gelesen habe, weil ich durch die dortigen Details überrascht wurde.

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  5. Hallo Elisa,

    ich stimme Sonja weiter oben zu: Hypebücher oder Mainstream sind ja gerade dazu geworden, weil sie von vielen gelesen werden. Das spiegelt sich dann wiederum in den Rezensionen wieder, die sich so finden.

    Auf der einen Seite finde ich das überhaupt nicht schlimm (auch wenn ich den Hype nicht immer nachvollziehen kann). Es sind nun mal Bücher, die gerade viel gelesen werden und dementsprechend die Runde machen. Manchmal verirrt sich so ein Hypebuch auch zu mir, allerdings nicht, weil es gehypt wird, sondern weil mich das Buch an sich anspricht.

    Auf der anderen Seite denke ich mir bei der 234. Rezension dann auch WARUM?! Manche Bücher nerven dann einfach nur noch. Ich gehöre selbst zu der Sorte Blogger, die zu fast jedem gelesenen Buch eine Rezension schreibt. Wenn ich dann allerdings mal eine Rezension zu einem Hypebuch fertig hab und andere Rezensionen schreibe, frag ich mich manchmal selbst, warum es nun noch eine Rezension geben muss, wenn sie doch die gleichen x Punkte anspricht wie alle anderen. Hab schon das eine oder andere Mal überlegt, wie man solche Bücher trotzdem besprechen kann, ohne zu Einheitsbrei zu verkommen, aber eine richtige Lösung hab ich auch nicht …

    Bei Mikka liest ist gestern übrigens ein Beitrag erschienen, der gut zu deinem Post passt. Sie fragt sich, ob Bücher ein Verfallsdatum haben bzw. warum größtenteils auf Buchblogs nur die neuesten Bücher besprochen werden: http://www.mikkaliest.de/2018/02/ueber-das-verfallsdatum.html

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      bei mir ist es ähnlich. Ich lese gelegentlich auch Hypebücher, aber das sind dann wirklich Bücher, die mich interessieren. Wenn sie mir gefallen rezensieren ich sie jedoch nicht unbedingt, weil ich nicht das Gefühl habe da noch was neues sagen zu können. Wenn Blogger, so wie du, ab und zu Hypebücher rezensieren finde ich das auch nicht so schlimm, aber Blogs auf denen fast nur solche Bücher besprochen werden, finde ich nicht so interessant.

      Danke für den Link zu dem anderen Beitrag. Da werde ich mal vorbeischauen. Ich hatte erst überlegt in diesem Beitrag auch auf das Thema Neuerscheinungen einzugehen, mich dann aber dagegen entschieden.

      LG
      Elisa

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  6. Hallo Elisa,
    in vielen Punkten kann ich dir nur Recht geben: Rezensionen zu gehypten Büchern scheinen bei den meisten Blogs zu dominieren. Ich schnuppere gerne mal in diese Buchbesprechungen rein, aber oft habe ich einfach das Gefühl, dass hier weniger eine Meinung, als vielmehr eine Lobhudelei auf Roman xy angestimmt wird, nur weil der gerade in der Community gehyped wird. Stimmen, die sich auch mal kritisch mit einem Hype auseinandersetzen, finden sich eher selten.

    Klar macht mich ein Hype auch neugierig, ob der Roman wirklich so gut ist, wie alle sagen. Aber von den Titeln, die du in deinem Post erwähnt hast, habe ich keinen einzigen gelesen. Es gibt jedes Jahr so viele Neuerscheinungen, die daneben (leider) total untergehen. Gerade Selfpublisher oder Kleinverlage haben oft ganz tolle Titel zu entdecken. Solche Rezensionen stoßen (zumindest auf meinem Blog) allerdings auf deutlich weniger Interesse.

    Liebe Grüße,
    Anna

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    1. Hallo Anna,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich bin bei Hypebüchern auch immer auf der Suche nach kritischen Stimmen. Selbst wenn ich die Bücher lesen möchte, höre ich gerne andere Perspektiven. Leider lassen sich da manchmal nicht viele finden.

      Ich schreibe auf meinem Blog einige Rezensionen zu unbekannten Büchern. Einige davon werden viel gelesen, andere kaum.
      Ich hatte noch bei Kejas Buchblog diesen Artikel gefunden, der sich mit dem Lesen Abseitz des Mainstreams beschäftigt. Vielleicht interessiert der dich: http://kejas-blogbuch.de/erwartung-und-tatsache/

      LG
      Elisa

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  7. Ich glaube, diese Hype-Wellen kommen auch daher, dass ein Buch zeitgleich bei Vorablesen ist, beim Bloggerportal, bei Netgalley und vielleicht noch im Blogger-Newsletter des Verlages als Rezensionsexemplar angefragt werden kann. Dann greifen auch viele Blogger zu genau diesem Buch, wenn es ins eigene Leseschema und zum Blog passt und überschwemmen das Internet mit sehr ähnlichen Rezensionen.
    Und sicher ist bei manchen auch im Hinterkopf mit dabei, dass man sich für seine Rezension mehr Aufmerksamkeit erhofft, wenn man ein aktuelles Buch aus den Bestsellerlisten bespricht.

    Manchmal lese (und rezensiere) ich Bücher, die gerade „in“ sind. Manchmal aber auch ein Buch, das schon seit Jahren auf dem SUB schlummert oder den Jahre alten Teil 1 einer Serie, von der gerade Teil 12 in den Bestsellerlisten ist. Für diese Rezensionen interessieren sich tatsächlich weniger Leute. Insofern bist Du vielleicht eine Ausnahme, wenn Du die xte Rezension zum Bestseller nicht lesen willst. Mir geht es aber wie Dir.
    Ich folge Blogs, auf denen Bücher besprochen werden, die mir auch liegen, „meine“ Genres besprechen und auf denen die Blogger/innen im Laufe der Zeit bewiesen haben, dass sie einen ähnlichen Lesegeschmack wie ich haben. Und wenn dort ein Buch empfohlen wird, dann wird es für mich interessant. Ob das ein aktueller Bestseller oder ein uralter Ladenhüter ist, das ist mir dann nicht wirklich wichtig.

    Ich freue mich, dass noch mehr Leute auch abseits der Bestsellerlisten stöbern wollen und unterstütze den Appell, die Bloggercommunity auf breitere Füße zu stellen. Schließlich gibt es so viele lesenswerte Bücher, auch abseits des Mainstream.

    Liebe #Litnetzwerk-Grüße
    Gabi

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    1. Hallo Gabi,
      danke fürs Vorbeischauen.
      Ja, ich könnte mir denken das es zumindest teilweise daran liegt, dass einige Blogger die Bücher über Netgalley oder die Verlage bekommen. Da bin ich eher weniger unterwegs.
      Manchmal gibt es auch mehrere Rezensionswellen zu einem Hypebuch. Die erste Welle mit Leuten, die das Buch über Netgalley oder das Bloggerportal bekommen haben und die Zweite mit Leuten, die gucken wollen, ob es wirklich so gut ist.
      Schön das du es ähnlich siehst.

      LG
      Elisa

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  8. Ich sehe das sehr ähnlich wie du. Hypebücher rezensiere ich trotzdem, wenn ich das Gefühl habe, etwas zu ihnen zu sagen zu haben, aber ich versuche auch, unbekanntere Bücher zu lesen, die ich auch immer rezensiere. Ich merke aber auch, dass die Rezensionen zu unbekannten Büchern weniger geklickt werden. Das ist mir persönlich egal, aber das Interesse für unbekanntere, oder auch ältere Bücher scheint leider nicht so weit verbreitet zu sein. Ich werde es trotzdem weiterhin so machen, obwohl ich schon manchmal das Gefühl habe, ich blogge am Interessengebiet vieler Leser vorbei.

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    1. Hallo Kat,

      dein Kommentar ist komischerweise erst als Spam gekennzeichnet worden, aber ich habe keine Ahnung wieso.
      Ich finde es schön zu hören, dass du einen guten Mix für dich gefunden hast und weiter so machen willst.
      Bei mir gibt es einige Rezensionen zu unbekannten und älteren Büchern gelesen werden und andere die eher seltener angeklickt werden.
      Insgesamt glaube meine Follower wissen mittlerweile, dass ich viele unbekannte Sachen lesen und vielleicht ist es ja gerade das was manche interessiert.

      LG
      Elisa

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      1. Ich finde das auch sehr interessant und habe gerade schon ein bisschen bei dir nach Büchern gestöbert, die ich noch nicht kenne! ❤ Dein Blog gefällt mir sowieso ziemlich gut, mach weiter so!

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      2. Hallo,

        danke für das Kompliment*rot anläuft*. Es freut mich, dass dir mein Blog gefällt 🙂
        Ich kann das übrigens nur zurückgeben. Du hast auch einen tollen Blog.
        Leider kann ich aber bei dir nicht kommentieren.
        Bei Blogger gibt es ja die Möglichkeit, dass man Kommentare schreibt, indem man sich über WordPress anmelden.
        Wenn ich das mache, werde ich aber immer auf meinen eigenen Blog zurück geleitet.
        Ich weiß, dass es einigen anderen WordPressbloggern ähnlich geht und das liegt anscheinend an einem Problem von Blogger.
        Deshalb meine Frage an dich: Würde es dir etwas ausmachen deine Kommentarfunktion um die „Name/ URL“ Möglichkeit zum kommentieren zu erweitern?
        Das ist für viele von uns WP Bloggern die einzige Möglichkeit, um bei Leuten, die Blogger verwenden, Kommentare zu hinterlassen.

        Liebe Grüße
        Elisa

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  9. Hallo 🙂

    ich muss zugeben, dass ich aktuell auch sehr viele der geyhpten Bücher lese und auch rezensiere. In der letzten Zeit vor allem und das ist mir auch selber aufgefallen. Das möchte ich in nächster Zeit auch ändern, aber über viele der Bücher möchte ich einfach sprechen und schreiben, weshalb ich diese dann rezensiere. Doch auf meinem Blog werden tatsächlich dann auch diese Rezensionen am meisten gelesen.
    Dennoch habe ich zu Beginn meiner Bloggerkarriere (und in der kommenden Zeit wirds auch wieder dahin gehen) viele Bücher auch gebloggt, bei denen ich gemerkt habe, dass sie nicht viele kenne. Hier waren dann weniger Klicks, trotzdem möchte ich auch dahin zurück gehen, denn ich mag auf meinem Blog eigentlich einen Mix aus bekannten Büchern und unbekannten Büchern 🙂 Den habe ich leider in der letzten Zeit etwas vernachlässigt.. Deshalb werde ich dies demnächst auch beobachten und mal schauen, in welche Richtung sich mein Blog da dann bewegen wird.

    Natürlich kann ich auch vollkommen nachvollziehen, dass niemand Lust hat die drölfmilionste Rezension von Verliere mich. Nicht. oder Das Lied der Krähen zu lesen. Das finde ich auch gar nicht schlimm und freue mich darüber, dass das Thema Rezension und auch Hype so offen besprochen werden kann, ohne dass man sich gegenseitig an die Gurgel geht!

    Toller Beitrag!

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,

      es freut mich, dass der Beitrag auch dir gefällt, obwohl du mehr Hypebücher liest.
      Ich stimme dir vollkommen zu, dass es schön ist, dass so ein Thema besprochen werden kann, ohne das man sich beleidigt.
      Ich habe sowas zu anderen Themen im Internet leider schon öfters erlebt und hatte befürchtet, dass es hier auch passieren könnte,
      aber zum Glück ist dem nicht so.
      Ein Mix, wie du in beschreibst klingt gut und sollte verschiedenen Interessen etwas bieten.
      Bei mir werden die Rezensionen zu unbekannten Büchern durchaus gelesen. Ich könnte mir vorstellen, dass das damit zusammenhängt das meine Follower wissen, dass ich viel Abseits den Mainstreams lese. Wenn eine Bloggerin sich mal aus ihrer Komfortzone wagt, kommt das vielleicht bei gewissen Lesern nicht so gut an.

      Liebe Grüße und danke fürs Vorbeischauen
      Elisa

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  10. Hallo Elisa,
    ich gehöre zu denen, die wohl überwiegend von dir als „Hype-Bücher“ bezeichneten Bücher lesen und auch rezensieren. Ich würde sie eher als Mainstream bezeichnen, denn wenn ich das Buch lese und rezensiere ist es meist gerade erschienen, da weiß man noch nicht, ob es ein Hype wird oder nicht.

    Ich kann deinen Beitrag teilweise nachvollziehen, aber: Du schreibst zuerst, dass jeder bloggen soll, wie er möchte, dann aber sagst du: „Ich kann verstehen, warum ihr ein Hypebuch lesen wollt und will es euch nicht absprechen, aber ihr müsst es nicht immer rezensieren.“. Nein, wir müssen nicht, aber wir dürfen und wollen es. Und es gibt durchaus genug LeserInnen, die auch diese Rezensionen lesen.

    Ich mag Mainstream, ich lese ihn gerne und ich rezensiere ihn gerne. Wenn jemand meinen Blog dadurch austauschbar findet, dann mag das sein und dann ist das völlig okay. Mein Blog ist aber mein Baby das ich sehr liebe, genau so wie es ist. Ich entscheide, worüber ich blogge und ganz ehrlich, nur so bleibt mein Blog auch authentisch. Würde ich, nur um nicht mehr überwiegend im Mainstream zu bloggen, plötzlich Nischenbücher lesen, die mich Null interessieren, dann wären meine Rezensionen erzwungen und das will ganz sicher niemand lesen.

    Meine Meinung zu diesem Thema ist, dass jeder über die Bücher bloggen soll, die er oder sie liebt und dass jeder Blog seine LeserInnen findet, egal ob nun Hype, Nische oder bunt gemischt. Das Thema wird, aus meiner Sicht, gerade einfach aufgebauscht und wird sich irgendwann auch wieder beruhigen. Wer meint, dass es zu viele Blogs im Mainstream gibt, der darf es auf seinem Blog ja gerne anders machen.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    LG
    Yvonne
    #litnetzwerk

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    1. Hallo Yvonne,

      danke fürs vorbeischauen und für deinen langen Kommentar.
      Was die von dir zitierte Stelle angeht: Das war ein Vorschlag für die Leute, die ein bisschen was anders machen wollen.
      Es gab ja ein paar Leute in meinen Kommentaren, die meinten dass sie gerne ein bisschen mehr Abseits der Hypes lesen wollen.
      Diese Sätze waren als Tipp gedacht, was man in solchen Fällen ändern konnte.
      Ich denke, dass es durchaus Bücher gibt, die unter die Kategorie Mainstream fallen, aber nie den Status eines Hypes erreichen, vielleicht einfach weil sie von den Verlagen nicht so sehr gepusht werden.

      Es freut mich zu hören, dass dir dein Blog so gefällt wie er ist.
      Das ist doch immer das Wichtigste.

      Dir ebenfalls ein schönes Wochenende und liebe Grüße
      Elisa

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      1. Liebe Yvonne,
        ich finde ja absolut, dass zum Beispiel Deine „Nostalgie“-Rubrik sehr gut dazu geeignet ist, zeitlose Kinder- und Jugendbücher wieder ins Gedächtnis zu rufen und genau dieser breit gefächerten Vielfalt, die die Buchwelt zu bieten hat, eine weitere tolle Facette hinzufügt.
        LG Gabi

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  11. Tolles Thema, worüber ich auch immer mal wieder nachdenke. Früher habe ich alle Bücher rezensiert. Das ist mir aber mittlerweile zu stressig geworden, weil ich dann immer ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich fast permanent im Rückstand beim Rezensionen schreiben war.
    Deswegen rezensiere ich mittlerweile nur noch Bücher, von denen ich denke, dass sie mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Oder die ich im Gegensatz zur Mehrheit schlecht fand. Da sehe ich dann einen echten Mehrwert für meine Leser und habe nicht das Gefühl, bereits gesagtes zu wiederholen.

    Wenn ich merke, dass um ein Buch ein Hype entsteht, überlege ich auch zweimal, ob ich das wirklich bestellen will. Mittlerweile gehöre ich entweder zu den allerersten, die es lesen. Oder ich warte eins, zwei Jahre ab und lese es dann. Meistens schreiben von mir geschätzte Blogger eh dann Rezensionen, die mich davon Abstand nehmen lassen, jemals das Buch lesen zu wollen.

    Jedenfalls bin ich absolut dafür, abwechslungsreicher zu rezensieren. Es gibt ja schließlich eine Menge Bücher, die zwar nicht gehypt werden, aber dennoch von einigen Personen gelesen werden.

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    1. Hallo Elena,
      danke für den langen Kommentar.
      Ich schaffe es zeitlich auch nicht jedes Buch zu rezensieren und gehe da ähnlich vor wie du.
      Hypes schrecken mich nicht unbedingt von Büchern ab. Von den Büchern, die ich in dem Beitrag genannt hatte, will ich sogar einige lesen, aber wenn die mir gefallen werde ich nicht eine Rezension dazu schreiben. Ich sage dann im Monatsrückblick kurz wie ich es fand und verlinke eventuell andere Rezensionen, die ich gut fand.

      LG
      Elisa

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  12. Hallo Elisa,

    erst mal Danke für deine Verlinkung! Ich habe das irgendwie gar nicht mitbekommen!

    Du kannst dir sicherlich denken, dass ich deinem Beitrag sehr zustimme. Allerdings kann man natürlich nicht sagen: Blogge du über das, und du über das. Ich habe ja die Hoffnung, dass das Thema in nächster Zeit sich mehr in den Köpfen der Blogger verankert & wir vielleicht tatsächlich etwas mehr Diversität finden können. Aber nicht nur in Bezug auf „gehypte“ und unbekannte Bücher, sondern auch allgemein was das Genre angeht. Tobias von „lesestunden“ hat vor ein paar Tagen eine interessante Statistik dazu gebracht. Dort stachen vor allem die YA/NA Bücher deutlich heraus. Und zu meinem Erstaunen waren Thriller, Krimis & Klassiker kaum vorhanden. Meine Erklärung hierfür wäre, dass vor allem junge Leser/innen sich immer mehr mit dem Bloggen anfreunden.

    Liebe Grüße,
    Pia!

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    1. Hallo Pia,

      danke für das Kompliment.
      Ich fände es auch schön, wenn das Thema in nächster Zeit mehr Anklang findet.
      Im Bezug auf Genres gebe ich dir vollkommen recht und ich werde mir die von dir empfohlene Statistik mal anschauen.
      Ich hatte erwartet, dass Klassiker seltener gelesen werden, aber ich hätte mit einigen Blogs zu Krimis und Thrillern gerechnet.
      Es überrascht mich zu hören, dass es da kaum welche gibt.
      Es gab mal einen guten Blog, der auf Klassiker spezialisiert war, aber da kamen seit drei Monaten keine Beiträge mehr und die Personen waren auch in der Zeit nicht auf sozialen Netzwerken aktiv, deshalb fürchte ich die haben das Bloggen aufgegeben.
      Jana von Wissentagebuch wollte dieses Jahr mehr Klassiker lesen und wir werden vielleicht welche gemeinsam lesen, also könnten da ein paar Rezensionen kommen.
      Taaya von Let’eam eat books veranstaltet auf ihrem Blog eine Schullektürenchallenge und liest Bücher, die sie in der Schule las, nochmal.
      Ich könnte mir vorstellen, dass da auch einige Klassiker dabei sind.

      Du hast recht damit, dass in letzer Zeit so viel YA rezensiert wird, weil viel mehr junge Leute mit dem Bloggen anfange, wobei das Genre auch bei einigen Erwachsenen sehr beliebt ist.

      Liebe Grüße
      Elisa

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      1. Die Schullektürenchallenge hört sich toll an, allerdings kann ich Bücher einfach kein zweites Mal lesen. Nicht mal bei Büchern die mir gut gefallen haben! Ich weiß nicht woran’s liegt xD Ich versuche auch immer mehr Klassiker zu lesen & meine „Challenge ohne Ende“ angefangen. Ich bin auf eure Rezensionen gespannt 🙂

        Grüße!

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  13. Hallo Elisa!

    Ich achte bei meiner Wahl der Bücher nicht wirklich darauf ob es ein Hypebuch ist oder nicht. Ich lese auf was ich gerade Lust und Laune habe. Wenn ich mich einen Blog nun nach dem Kriterium Hypebücher oder nicht durchforste finden sich nur wenige. Gerade aktuelle bin ich allerdings dem „Berühre/Verliere mich. Nicht.“ Hype verfallen. Es freut mich, wenn es dann doch mal ein Buch gibt, das den Hype verdient hat.

    Liebe Grüße
    Sabrina
    #litnetzwerk

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  14. Huhu liebe Elisa,

    ein sehr guter und richtiger Beitrag! Ich gebe zu – klar gibt es bei mir auch das ein odere andere Hypebuch, das ich bespreche, manchmal vor allem, weil es ein Rezensionexepmlar ist. Der Murakami zum Beispiel wird auch bei mir mal landen (noch nicht gelesen, wer weiß, vielleicht gibt es bei mri ja eine andere Meinung^^). Das sind aber bei mir keine Bücher, die ich hole, weil sie so gehypt sind, sondern weil sie eben meinen Geschmack treffen. Allerdings passiert es doch eher seltener, dass ich in dem Moment, wo das Buch grad in aller MUnde ist,auch dabei bin. Meist hinke ich einige Monate hinterher :D. Aber ich versuche immer eine gute Mischung zu behalten und auch Bücher zu rezensieren, die weniger bekannt sind oder schon einige Jahre auf dem Buckel haben und hoffe, damit ist jeder zufrieden, ob er Hype-Rezsi mag oder nicht :). Blogs, die nur Bücher rezensieren, die jeder 2te auch verbloggt und mir noch dazu nicht auch mal andere Rubriken bietet, mag ich eher nicht, das bringt mir, wie du schon sagst, ja auch nichts neues mehr. Dann lieber jemand, der zwar auch so ein Buch liest, aber mit seiner Meinung mal aus der Masse herausfällt oder irgendwa anders macht. Vielen Dank auch für die Links!

    glg Franzi

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    1. Hallo Franzi,

      vielen Dank für das Lob und deinen langen Kommentar.
      Bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich lese ab und zu mal Hypebücher, allerdings in letzter Zeit weniger, aber ich lese sie häufig erst lange nach ihrem Erscheinungsdatum. Es freut mich zu hören, dass du auch ältere und weniger bekannte Bücher liest. Da werde ich nachher mal bei dir vorbeischauen.

      Liebe Grüße
      Elisa

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  15. Moin,

    ich bin über das #litnetzwerk wieder auf Deinen schönen Blog gestoßen, ich folge Dir ja schon länger – und ich muss sagen, es gefällt mir richtig gut hier!

    Ich lese was ich will. Egal ob andere das gut finden oder nicht. Und ich rezensiere alle Bücher, die ich lese. So sind da natürlich immer auch Bücher dabei, die gerade viele Menschen beschäftigen. Aber genau so sehe ich immer wieder ein große Vielfalt bei den von mir abonierten Buchblogs. Ich finde das hält sich die Waage. Meine Rezensionen haben eh kein festes Schema sondern sind immer aus dem Bauch heraus!

    Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Sonntag und morgen einen guten Wochenstart!

    Herzliche Grüße von meinem Lieblingsleseplatz,
    Verena

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    1. Hallo Verena,
      vielen Danke für deinen lieben Kommentar. Es freut mich, dass es dir hier so gut gefällt. Ich denke, du hast bei deinem Blog einen guten Mix gefunden. Ich werde da entweder heute Abend oder die kommenden Tage noch vorbeischauen. Hänge leider mit den Blogbesuchen beim Litnetzwerk etwas zurück.

      Liebe grüße und dir auch einen guten Start in die neue Woche.
      Elisa

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  16. Hallo,

    viele deiner angesprochenen Punkte sehe ich so wie du. Bei vielen gehypten Büchern lasse, ich mir deswegen Zeit oder lese sie dann gar nicht. Ich versuche dann eine Mischung daraus zu machen, da ich es dann auch langweilig finde die keine Ahnung wie vielte Rezension zu diesem einen Buch zu lesen.

    Liebe Grüße
    Larissa

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Larissa,

      danke für deinen Kommentar.
      Ich lese gehypte Bücher auch selten zum Zeitpunkt des Hypes.
      Das hat nicht unbedingt etwas damit zu tun das die Hypes mich abschrecken, sondern damit, dass ich nur wenige Bücher, direkt nach ihrem Erscheinen lese.

      Liebe Grüße
      Elisa

      Gefällt mir

  17. Hallo Elisa,
    es ist ja schon eine große Diskussion entstanden.
    Bewusst gestört hat es mich bisher nicht, dass auffallend viele Blogs die gleichen Bücher rezensieren; ich denke höchstens „Oh, schon wieder!“ und, Tatsache, oft les ich es dann gar nicht mehr. Generell wirkt der Name des Buchs oft als Trigger, wenn er interessant klingt, dann liest man auch die Rezi gern. Und ich lese gerne Rezensionen, die gut geschrieben sind.
    Meine eigene Auswahl orientiert sich nicht am Hype. Klar, wenn mir der Plot gefällt, les ich auch ein gehyptes Buch, aber ich bin generell eher skeptisch gegenüber Hypes.
    Grade les ich viel Klassik und sonst meistens eher Nischenbücher, nicht allzuviel Mainstream, aber auch neuere Bücher. Diese Auswahl ist nicht bewusst, es gefällt mir eben so.
    Und du hast wohl Recht, es ist auch für den Leser schöner, wenn er nicht überall das gleiche liest.
    LG, Daniela

    Gefällt 1 Person

  18. Hallo 🙂
    Irgendwie bin ich beruhigt davon, dass ich keines der von dir aufgelisteten Bücher gelesen habe? Den neuen Pullman möchte ich zwar auch lesen, bis ich aber mal dazu komme, ist der Hypetrain (hoffentlich) schon lange abgefahren. Aber, ich verstehe sehr gut was du meinst. Teilweise sieht man wirklich überall die gleichen Bücher und die gleichen Meinungen. Was will man sich da noch austauschen? Ich finde es immer total spannend, mit jemandem zu diskutieren, der eine andere Meinung zu einem Buch hat. Mach das ganze viel interessanter und interaktiver! Ich lese grundsätzlich worauf ich Lust habe und nicht, was gerade „in“ ist. Und genauso handhabe ich es mit meinen Rezensionen auch. Grundsätzlich kann jeder lesen und rezensieren was er oder sie möchte, aber warum sollte ich 15 Rezensionen zu ein und dem selben Buch lesen wollen? Wie du, meide ich solche Rezensionen meist. Sicher, ab und an liest jeder ein „Hypebuch“, aber wenn man nur solche Bücher liest, um durch den Hypetrain Clicks zu bekommen, dann finde ich das einfach nur falsch. Denn ich blogge ja nicht, um Clicks zu bekommen, sondern um mich über Bücher austauschen zu können. Irgendwie scheinen viele Blogger das aus den Augen verloren zu haben und das manifestiert sich dann meiner Meinung nach in solchen Hypes und den immergleichen Rezensionen.

    Liebe Grüße,
    Smarty

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Smarty,

      danke für deinen langen Kommentar.
      Ich gebe dir vollkommen recht, dass verschiedene Meinungen die Diskussionen zu einem Buch viel aktiver machen. Ich hatte mal eine Lesegruppe, die zur Zeit leider ein bisschen inaktiv ist, mit Leuten die total verschiedene Lesegeschmäcker hatten. Das hat immer zu tollen Diskussionen geführt, weil es zu jedem Buch die verschiedensten Meinungen gab.

      Liebe Grüße
      Elisa

      Gefällt mir

      1. Hallo 🙂

        Nichts zu danken ^.^ Tut mir leid, dass ich fürs Antworten ewig gebraucht habe!
        Genau so sollte es sein! Ich meine, man kann zwar auch diskutieren, wenn alle das Buch toll fanden, aber das müsste auf einer sehr detaillierten Ebene stattfinden (Diskussionen über Charakterentwicklungen, Plotdevices usw.) und das geht leider meist unter in den „Mainstream“-Rezensionen.

        Alles Liebe,
        Smarty

        Gefällt 1 Person

  19. Janna | KeJas-BlogBuch

    Oh ja, sehr passend zu unserem aktuellen Beitrag! Und ich kann dir nur zustimmen – viele Rezis lese ich auch nicht mehr, da die Buchwelt von Meinungen dazu überschwemmt ist! Natürlich gibt es Blogger*innen, bei denen bin ich regelmäßig zu Gast, da lese ich auch die Meinungen zu eben diesen Büchern. Aber wenn man sich unterscheiden will von allen anderen, muss man seinen eignen Weg gehen – wobei hier die Frage kommt: warum blogge ich? Viele schauen schon auf ihre Zahlen und die schnellen eben bei diesen Büchern in die Höhe – sehe ich leider auch bei Kerstins und meinem Blog. Alle unbekannten Titel werden weitaus weniger aufgerufen oder kommentiert. Dies ist uns aber nicht wichtig, da unsere Stammleser*innen überall vorbeischauen ❤

    Und wie auch in unserem Beitrag geschrieben: Der Mix macht es! Ich lese alte und unbekannte Titel ebenso gerne wie Mainstream oder Neuerscheinungen

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    1. Hallo Kerstin,

      danke für deinen Kommentar.
      Ich finde es auch schade wenn es Bloggern nur um die Followerzahlen geht.
      Bei mir ist es so, dass auch Rezensionen zu unbekannten Büchern viel gelesen werden. Zwar nicht in allen Fällen, aber in den meisten.
      Ich schätze dadurch, dass es bei mir von Anfang an viele Rezensionen zu unbekannten Büchern gab, wissen meine Leser_innen, dass bei mir vor allem unbekannte Bücher vorgestellt werden. Vielleicht folgen manche mir sogar deshalb.

      Ich gebe dir vollkommen recht, dass der Mix es macht. Ich lese aktuell eher wenig im Mainstream, aber manche Mainstreambücher mag ich ganz gerne.

      Liebe Grüße
      Elisa

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      1. Janna | KeJas-BlogBuch

        ??? Ich heiße Janna 😀
        (Kerstin ist meine Blogkollegin)

        Fast schon ein Beitragsthema für sich, die Fokussierung auf Zahlen (Klicks, Likes, Fllower)
        Unsere Stammleser*innen wissen auch was sie bei uns erwartet und dann hab ich doch lieber weniger und eine feine Interaktion (=

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  20. kleeblaettchen1985

    Hallo,
    ich sehe vieles wie du.
    Ich lese Rezensionen am liebsten, wenn es um ein Buch geht, das ich noch nicht kenne. Die 295. Rezension zur Neuerscheinung eines bekannten, beliebten Autors interessiert mich weniger.
    Jeder Leser / jede Leserin findet doch immer wieder eher unbekannte Bücher, die faszinieren und die man gerne weiterempfehlen möchte.

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  21. Hallo,

    mit deinem Beitrag sprichst du mir aus der Seele. Genau so geht es mir auch. Schon kurze Zeit, nachdem ich unter die Buchblogger gegangen bin und die Unweiten des Internets nach anderen Buchblogs durchstöbert habe, bin ich immer wieder über die gleichen Rezensionen gestolpert.
    Das machte mich irgendwie ein bisschen traurig, gibt es doch so viele gute und lesenswerte Bücher fernab der gehypten Bücher.
    Selbst, wenn man nur Neuerscheinungen lesen sollte, könnte man fernab der gehypten Bücher lesen, denn es erscheinen jährlich viel mehr Bücher, als man in einem Jahr lesen kann. Also selbst das Argument „Ich lese keine alten Schinken“, was ich tatsächlich oft gehört habe, zählt da für mich nicht.

    Ich habe dazu bereits am Anfang meiner Bloggerzeit einen Beitrag dazu verfasst, nämlich: make old books great again. Denn genau das ist es, was ich mit meinem Blog zeigen möchte. Dass Kinderbücher, die vor ein paar Jahren erschienen sind, Kinderaugen immer noch zum Leuchten bringen und dass die Fälle von Krimis, die vor vielleicht 10 Jahren veröffentlicht wurden, auch heute immer noch spannend sind.
    Ich bin da voll auf deiner Seite – wir sollten mehr fernab des Hypes lesen. Denn auch ich muss ehrlich zugeben, dass ich Blogs sehr schnell wieder wegklicke, wenn ich dort – wie du sehr liebevoll ausgedrückt hast – die 234. Rezension zu Sarah J. Maas oder dem neuen Murakami lese.
    Dabei könnte man auch bei gehypten Büchern so kreativ sein und den Inhalt einfach anders präsentieren, als in einer Rezension. Ein Vergleich eines Autors beispielsweise. Wie waren seine Anfänge, wie sind seine Bücher jetzt? Gerade bei Murakami habe ich oft gelesen, dass es einer der Lieblingsautoren sei – Gerade dann lohnt dieser Vergleich doch. Oder die TOP 5 (Zahl variabel) Bücher des Autores, anstelle einer Rezension des neuesten Buches. Sowas würde ich mir viel mehr wünschen.

    Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, derartige Blogs in den Unweiten des Internets noch zu finden!

    Herzliche Grüße,
    Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,

      danke für den lieben Kommentar.
      Es freut mich zu hören, dass du das ähnlich siehst.
      Das ist auch ein Thema, das mich schon länger bewegt hat.
      Den Beitrag bei dir muss ich mir gleich auch mal anschauen.
      Ich lese viel an älteren Büchern, die mir meist gut gefallen, und ich finde es auch schade, dass manchmal nur Neuerscheinungen gelesen werden
      Dein Vorschlag zum Beispiel die Top 5 eines Autors zu präsentieren finde ich seht gut.
      Murikami ist zum Beispiel ein Autor, den ich noch lesen möchte, und da würde mir so eine Liste sehr helfen, um mich zu entscheiden mit welchem Buch ich anfangen soll.

      Liebe Grüße
      Elisa

      Gefällt 1 Person

  22. Hallo Elisa,
    manchmal denke ich es ist auch eine Frage der eigenen Entwicklung. Lese ich nur das neueste vom Neusten oder darf es auch mal was ganz anderes sein. Alte Schinken oder kaum beachtete Werke, da steckt genauso viel Herzblut dahinter wie bei den Bestsellern, vielleicht sogar mehr. Mich nerven Reihen in denen das Privatleben der Protagonisten in ständiger Wandlung dargestellt wird und dazwischen bisschen Crime oder Thrill vorkommt. Besonders bei den Amerikanischen Autorinnen fällt mir das vermehrt auf weshalb ich diese nicht mehr lese, was nicht immer so war.
    Also heißt es suchen gehen, die Besonderen die eben auch Aufmerksamkeit verdienen.
    Wünsche Dir eine gute neue Woche und danke für Deinen schönen Beitrag
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Hallo Kerstin,

      danke für deinen Kommentar und das Kompliment.
      Oh die von dir erwähnten Krimis und Thriller bei denen das Privatleben der Protagonisten im Vordergrund steht nerven mich auch total.
      Leider sah ich das in letzter Zeit auch in Fernsehkrimis öfters.
      Ich hoffe, dass das nur eine Phase ist so wie die Vampirromanzen früher. Jedes Genre durchläuft so seine Trends, die irgendwann vorüber gehen.
      Ich suche dann auch immer Werke, die von so was abweichen.

      Liebe Grüße und dir auch eine schöne Woche
      Elisa

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  23. Als ich vor mehr als 20 Jahren der Lesesucht verfallen bin habe ich jeden John Grisham gelesen, weil das jeder machte. Jahrelang musste ich jedes Buch von ihm lesen von Joy Fielding, David Baldacci und Marian Keyes. Ich habe Listen geführt damit ich auch ja kein neues Buch verpasse. Seit dem ich über Bücher blogge. Seit inzwischen drei Jahren hat sich meine Lesegewohnheit sehr verändert. Momentan lese ich sehr gerne Erstlings Werke. Und verfolge die Autoren, ob es weitere Romane gibt oder es Eintagsfliegen bleiben.
    Die Bücher, die du oben genannt hast habe ich alle nicht gelesen. Und ich muss gestehen, außer dem neuen Murakami habe ich auch noch keins der Bücher in der Hand gehabt.
    Durch deinen Beitrag habe ich mich gefragt, ob ich sogenannte Hype- Bücher gelesen habe. Na klar habe ich wie alle damals Harry Potter gelesen. Aber sonst fällt mir spontan nichts ein.
    LG Kerstin

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Kerstin,

      danke für deinen Kommentar.
      Das ist lustig. Ich hatte auch vor fast 10 Jahren eine John Grisham Phase, während der ich seine Bücher verschlungen habe. Und die von Mary Higgins Clark. Seit damals hat sich allerdings meine Lesegewohnheit auch stark verändert.

      Liebe Grüße
      Elisa

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  24. Hey 🙂
    Sehr schöner Artikel!
    Ich merke auch immer mal wieder, dass ich von einigen Büchern und den dazugehörigen Rezensionen förmlich erschlagen werde. Wenn dies der Fall ist, habe ich meist schon gar keine Lust mehr, das Buch zu lesen, weil ich, zugegeben, genervt bin und das ist doch irgendwie schade, oder?
    Ich rezensiere nicht alles, was ich gelesen habe. Dabei ist es auch egal, ob es sich um ein aktuelles, oder um ein älteres Buch handelt. Wenn ich etwas zu der Geschichte zu sagen habe, dann schreibe ich einen Beitrag. Egal, ob ich das Buch toll, oder nicht so toll fand. Im Übrigen sehe ich es bei Hype-Büchern genau wie du: Wenn ich gefühlte 1000 positive Rezensionen gelesen habe, mag ich es ebenfalls auch mal eine eher kritische dazu zu lesen.
    Ich wünsche einen tollen Wochenstart.
    Alles Liebe
    Kitty

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Kitty,

      danke für das liebe Kompliment.
      Ich verliere bei Hypes nicht immer direkt die Lust auf das Buch, weil mich manche Hypebücher durchaus interessieren.
      Von den oben genannten zum Beispiel „Das Lied der Krähen“ oder die Bücher Murakamis.
      Allerdings nehme ich dann manchmal eine Weile Abstand von den Büchern und lese sie erst ein paar Monate oder Jahre Abstand von den Büchern.
      Ich bin nun mal eine ziemlich kritische Leserin und finde die Bücher häufig nicht gut genug, um sie zu hypen. Aus diesem Grund interessieren mich die kritischen Rezensionen auch so sehr.

      Liebe Grüße und dir auch eine tolle Woche
      Elisa

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  25. Melli (Epilogues)

    Hi!

    ich stimme dir in einigen Punkten zu! Ich lese immer seltener Rezensionen, allerdings gibt es Blogger*innen wo mir der Schreibstil so gut gefällt oder der Lesegeschmack meinem sehr ähnlich ist. Dann lese ich so gut wie jede Rezension, zu Büchern oder Genres, die mich interessieren 🙂

    Ansonsten lese ich gerade auch eher nur die Beiträge, die sich kritisch mit einem bestimmten Thema auseinander setzen.

    Hab einen guten Wochenstart!
    Melli

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Melli,

      danke für deinen Kommentar.
      Ich lese auch viele Rezensionen von Bloggern, die einen ähnlichen Lesegeschmack haben.
      Leider schaffe ich es aber zeitlich nicht immer alle Rezensionen zu lesen, obwohl ich mir das vornehme.

      Liebe Grüße und dir auch einen guten Wochenstart
      Elisa

      Gefällt 1 Person

  26. Huhu!

    Manchmal denke ich mir auch, dass man überall immer wieder die gleichen Bücher sieht, und wenn ich ein Buch überall sehe, dann habe ich kaum noch Lust, weitere Rezensionen dazu zu lesen. Oder zu schreiben! „QualityLand“ habe ich als Rezensionsexemplar angefordert, bevor mir klar war, dass man es bald überall sehen würde, möglicherweise hätte ich das wenige Wochen später nicht mehr getan. Andererseits hätte ich dann auch ein sehr gutes Buch verpasst!

    In diesem Zusammenhang fand ich die Analyse von Tobi vom Blog Lesestunden jedoch sehr interessant, die scheint ja auszusagen, dass dieser Eindruck täuscht!
    https://www.lesestunden.de/2018/02/worueber-schreiben-buchblogger-analyse-mit-visualisierung-und-statistiken/

    Über den Hype habe ich im August 2016 mal einen Beitrag geschrieben:
    https://www.mikkaliest.de/2016/08/uber-den-hype.html

    Egal, ob dieser Eindruck täuscht oder nicht, Ich freue mich immer sehr, wenn auf einem Blog Bücher besprochen werden, die man definitiv nicht überall sieht. Und ich bemühe mich selber, auch ungewöhnliche Bücher zu besprechen.

    Liebe Grüße,
    Mikka.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Mikka,

      danke für deinen Kommentar und für die interessanten Links ich werde mal bei dir vorbeischauen. Die Analyse ist wirklich lesenswert. Wenn man sich die Masse an Buchbloggern auf der Liste anschaut, muss ein Buch ein paar Hundert mal rezensiert werden, bis es als Hype gilt. Ich persönlich finde es schon langweilig, wenn ich zu einem gewissen Buch 20 oder 30 Rezensionen sehe. Klar macht das in der Masse an Blogs nicht so viel aus, aber es gibt so viele andere Bücher, die kaum rezensiert werden und es entsteht nun mal dieser Eindruck den du erwähnst.

      Liebe Grüße
      Elisa

      Gefällt mir

  27. Ich bin ja typischer Genreleser und freue mich immer, wenn ich Blogs finde, die meinen Lesegeschmack teilen, weil ich dann auch oft auf Bücher stoße, die ich noch nicht kenne oder einfach verpasst habe. Viele Hypebücher gehen eh an mir vorbei, weil sie kein Scifi sind. Ich bin da voll in der Nische, aber ich fühle mich auch sehr wohl da. Meine Follower sind mir treu (warum auch immer, was besonderes gibts bei mir nicht) und ich freue mich immer über rege Diskussionen zu allen möglichen Themen, ob jetzt rezensionsbezogen oder nicht. Witzigerweise kriegen Nicht-Rezensionsbeiträge bei mir trotzdem immer die meisten Views und Kommentare. Wahrscheinlich, weil sie mehr Leute ansprechen, als es meine Rezensionen tun.

    Bei Dir stöber ich ja gern, das weißt Du ja bereits 🙂

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    1. Danke für das Kompliment 🙂 Die SciFi Nische ist auch eine schöne Nische. Ich schätze deine Follower folgen dir gerade, weil sie sich für gute Rezensionen zu SciFi Bücher interessieren. Zumindest tue ich es aus diesem Grund.

      Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Nicht-Rezensionsbeiträge in der Regel die meisten Einsichten bekommen und soweit ich weiß geht es vielen anderen Bloggern ähnlich.

      Gefällt mir

  28. Was für ein wundervoller Beitrag.
    Da hat es mich glatt gepackt!
    Also.. ich selbst lese ab und an ‚Hypebücher‘, einfach weil mich interessiert, warum sie so gehyped werden. Gerade bei Thrillern (die ich gerne lese) oder Sachbücher (zB über Rechtsmedizin) lese ich eher die Bücher, von denen man nicht so viel liest, einfach weil ich auch nicht viele Blogger kenne, die solche Genres lesen & ich sie einfach liebe.
    Wenn ich Hypebücher lese, dann rezensiere ich sie auch meistens – aber das tue ich bei den anderen Büchern auch – je nachdem wie sie mir gefallen & ob ich denke, dass es Andere interessieren könnte oder nicht (also das Buch, nicht die Rezension).
    Selbst lese ich meistens nur Rezensionen von Büchern die ich noch nicht so oft irgendwo gelesen habe | wozu sollte ich eine Rezension lesen, wo ich schon 1000 Rezensionen vorher von gelesen habe? Das ist fast immer sinnlos.
    Wenn ich Bücher selbst gelesen habe, dann lese ich gerne Rezensionen zu diesen Büchern, weil mich die Meinung der Anderen zu genau diesen Büchern interessiert.

    Das werden wir wohl alles nie ändern können, aber ich finde es gut, dass du dieses Thema mal angesprochen hast! Mach weiter so 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Becky,

      danke für die vielen Komplimente 🙂
      Da muss ich mal bei dir vorbeischauen Empfehlungen wir Sachbücher interessieren mich nämlich und Thriller lese ich auch ganz gerne,
      Ich lese Hypebücher auch ab und zu, aber die Rezensionen schreibe ich meist nur wenn meine Meinung, von der Mehrheitsmeinung abweicht.

      Liebe Grüße
      Elisa

      Gefällt mir

      1. Ab und zu schaffe ich das auch fünf Bücher zu lesen, aber es kommt nicht oft vor. 😅 Ich lese langsam & arbeite viel. Finde es faszinierend, dass manche Vollzeit arbeiten und trotzdem so viel lesen können. Das beneide ich fast etwas 😅

        Gefällt mir

  29. Ein sehr interessanter Beitrag, auf den ich über Twitter gestoßen bin – und ich kann deine Meinung zu einem großen Teil nachvollziehen. Es gibt viele Blogs, die auch ich nicht lese, weil sie mir zu intensiv gerade die Bücher besprechen, die sowieso schon in aller Munde sind. Vor allem, weil mir gerade gehypte Werke – genau wie dir – oft nicht ansatzweise so gut gefallen wie allen anderen. Ich lese zwar auch ab und an diese Bücher („Das Lied der Krähen“ etwa oder grade „Wonder Woman“, das mir aber weniger zugesagt hat). aber da ich eine große Auswahl Genres mag und nebenbei auch noch Filme und Bücher rezensiere, ist das bei mir eher selten.

    Das ist allerdings gleichzeitig auch ein Problem, denn ich sehe ganz klar, dass meine Rezensionen und mein Blog im Allgemeinen nie so erfolgreich sind, wohl auch nie sein werden, wie die derjenigen, die direkt nach Erscheinen die neuesten Bücher besprechen. Man gerät dadurch in eine Nische, die nur wenige finden, was sehr schade ist. Da hilft einem dann leider auch die Abwechslung wenig, wenn es niemanden interessiert.

    So oder so finde ich es aber interessant, dass dieses Thema momentan viele zu bewegen scheint. Vielleicht ändert sich ja dann doch etwas. Auch im Bezug auf Kommentare wäre das natürlich toll.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo,
      danke für deinen Kommentar.
      „Das Lied der Krähen“ und „Wonder Woman“ sind auch zwei Bücher , die mich interessieren, wobei ich wenn ich sie lese, wahrscheinlich keine Rezensionen schreiben werde.
      Was die Abwechslung angeht, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass man nach einer Weile Leser und Follower findet, die sich gerade für so etwas interessieren und nach Blogs suchen, die weniger bekannte Bücher rezensieren. Allerdings dauert das eine Weile.

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