New York Tag 1-2: Ankunft und shoppen

Hallo Zusammen,

ich melde mich auch mal wieder und will euch jetzt endlich über meinen Aufenthalt in New York informieren. Mittlerweile liegen die Ereignisse, von denen ich euch berichten werde, schon fast einen Monat zurück. In New York bin ich häufig erst etwas später am Abend nach Hause gekommen und habe es deshalb nicht geschafft, die Blogeinträge zu verfassen. Als ich schließlich in Montreal war, musste ich mich erstmal hier eingewöhnen und anschließend habe ich schlicht und einfach zu viel prokrastiniert. Dafür hole ich jetzt alles nach und wie heißt es so schön: Besser spät als nie.

Tag 1: 

Am 24.10. bin ich nach New York geflogen. Mein Flug dauerte ungefähr 8,5 Stunden und war eigentlich recht angenehm. Es gab keine Turbolenzen. Da neben mir niemand saß, konnte ich mich auf einem Doppelsitz ausbreiten und es mir richtig bequem machen. Das Essen war für Flugverhältnisse okay und ich habe die meiste Zeit über Filme geschaut. „Deadpool“ hatte ich im Kino leider verpasst, also habe ich die Möglichkeit genutzt und mir den Film im Flieger angeschaut. Ich muss sagen, dass der Film toll war. Gute Schauspieler, nette (aber total übertriebene Actionszenen) und jede Menge Humor. Wobei es nichts für schwache Nerven ist.

Anschließend habe ich mir den Film „Invictus“ angesehen, den ich jedem, der ihn noch nicht kennt, empfehlen kann. Es ist ein biographisches Sportdrama mit Morgan Freeman und Matt Damon in den Hauptrollen. Regie geführt hat Clint Eastwood. Der Film spielt in Südafrika Anfang der 90er Jahre, kurz nachdem die Apartheit geendet hat und Nelson Mandela (Freeman) zum Präsidenten gewählt wurde. In Südafrika soll die Rugby WM stattfinden, allerdings ist das südafrikanische Team, welches größtenteils aus Weißen besteht, bei der farbigen Bevölkerung äußerst unbeliebt. Mandela sieht den Sport als eine Möglichkeit an, um das Land zu einen und beginnt, gemeinsam mit dem Kapitän des Rugbyteams (Damon) eine Art Promokampagne für das Team aufzuziehen. Der Film hat einige ernste Szenen, in denen Themen wie Rassismus oder Mandelas Gefangenschaft thematisiert werden, aber es gibt gelegentlich auch etwas zu lachen. Die Schauspieler leisten eine fantastische Arbeit und die Musik ist ebenfalls toll. Der einzige Nachteil war, dass ich als jemand der absolut keine Ahnung von Rugby hat, die Sportszenen nicht verstanden habe.

Schließlich ist das Flugzeug am JFK gelandet und ich musste das US-Einreiseprozedere durchlaufen. Nach allem, was ich davon gehört hatte und nachdem mir gesagt wurde wie lange das ganze dauern sollte, muss ich sagen, dass eigentlich alles relativ unkompliziert verlief. Es gab keine lange Schlange am Schalter, die Beamten waren freundlich und ich war schnell fertig. Anschließend habe ich mich dann auf den Weg zu unserer Unterkunft gemacht.

Unsere Wohnung lag in Bushwick, einer Ortschaft in Brooklyn. Bushwick ist ein Arbeiterviertel und wird hauptsächlich von Latino-Amerikanern bewohnt. Es gilt zwar als aufstrebendes Viertel, welches vor allem bei Künstlern beliebt sein soll, aber ich persönlich fand die Gegend stellenweise etwas heruntergekommen. Trotzdem hatte sie eine gewisse Charme. Ich habe keine qualitativ guten Fotos von unserer Unterkunft gemacht, aber hier sind zwei (auch nicht von super Qualität), die ich in Bushwick geschossen habe.

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Ich bin nach meiner Ankunft in der Wohnung ein bisschen durch Viertel gelaufen und habe es erkundet. Nach einer Weile habe ich mich schließlich mit meinen Mitreisenden, die einen anderen Flug genommen hatten als ich, in der Wohnung getroffen. Wir haben am Tag unserer Ankunft keinen Ausflug mehr unternommen.

Tag 2: 

An unserem zweiten Tag sind wir in das Woodbury Common Shoppingcenter gefahren. Das Shoppingcenter liegt nicht in New York City, sondern in der Stadt Woodbury im Bundesstaat New York und es ist eines der größten Shoppingcenter der Welt. Es gibt praktischerweise ständig irgendwelche Rabattaktionen und wenn man Glück hat, erhält man die Produkte verschiedener Marken zu Schnäppchenpreisen. Wir haben  den gesamten Tag im Shoppingcenter verbracht und ich habe mir einige schöne Anziehsachen gekauft. Am nächsten Tag haben wir mit dem Sightseeing begonnen, aber davon werde ich euch morgen berichten.

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