Die goldene Palme

Am Montag bin ich mit ein paar anderen deutschen Erasmusstudenten nach Cannes gefahren, wo zur Zeit die Filmfestspiele stattfinden. Von Nizza aus haben wir den Bus nach Cannes genommen. Das hat zwar 1,5 Stunden gedauert, aber dafür  nur 1,50€ gekostet. Cannes hat ca. 73 000 Einwohner und ich persönlich fand, dass die Stadt Nizza sehr ähnelt. Ähnlich wie in Nizza gibt es eine Shoppingmeile in der Innenstadt, von der aus man auf Strandpromenade gelangt, und die Strandpromenade führt weiter in die Altstadt. Ich bin als erstes die Promenade entlang gegangen, weil es bei dieser ein Tourismusbüro gibt und ich dringend einen Stadtplan brauchte. An der Promenade wird einem auch schnell klar, wieso Cannes als die Stadt der Reichen und Schönen gilt, denn dort reihen sich die Geschäfte zahlreicher Luxusmarken aneinander. 

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An der Promenade war es allerdings etwas voller, da dort zur Zeit lauter Pavillions für die Filmfestspiele aufgebaut sind. Außerdem führt sie zum Palais des Festivals, in dem die Wettbewerbsfilme gezeigt werden. An den Filmvorführungen können nur Personen aus der Branche oder Personen des öffentlichen Lebens teilnehmen, so sind „Normalsterbliche“ von den wichtigen Veranstaltungen der Filmfestspiele weitestgehend ausgeschlossen. In den Pavillions an der Promenade stellen die an den Festspielen teilnehmenden Länder ihren lokalen Filmmarkt vor. Für die Pavillions hätten wir uns zwar Tickets kaufen können, aber dafür hätten wir erst mal zwei Stunden in der Schlange am Ticketzentrum anstehen müssen und darauf hatten wir keine Lust.

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In solchen Pavillions stellen die verschiedenen Länder ihren Filmmarkt vor
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Das Palais in dem die Filme gezeigt werden
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Über diesen roten Teppich schreiten die Stars zur Vorstellung ihrer Filme

Weiter ging es zum Hafen. Auf dem Weg dorthin sind wir auch am Rathaus der Stadt und dem Weltkriegsdenkmal vorbeigekommen.

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Das Rathaus samt Denkmal

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Anschließend sind wir weiter in die Altstadt gegangen, diese führt einen Berg hoch zu einer alten Festung, in der sich heute ein Museum befindet. Leider hatte das Museum jedoch Montags geschlossen, so dass wir uns es nicht anschauen konnten. Trotzdem konnte ich Kirche besichtigen und hatte von der Altstadt aus einen guten Blick auf den Rest der Stadt.

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Von der Altstadt aus sind wir dann  zum Strand gegangen. Wegen der Filmfestspiele ist leider ein Teil des Strandes gesperrt und nur noch ein kleiner Bereich der Öffentlichkeit zugängig.

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Am Strand haben wir gemütlich gepicknickt und bevor wir zurück nach Nizza gefahren sind, sind wir nochmal zurück zum Palais des Festivals zurückgekehrt. Dort hatten sich inzwischen Menschenmassen angestaut, da die Stars zur Premiere des Films „Loving“ über den roten Teppich gelaufen sind. Direkt an dem roten Teppich standen ein Haufen Journalisten und hinter ihnen befanden sich bereits sehr viele Menschen, so dass wir einen Großteil des Schaulaufens nur über eine Leinwand mitverfolgen konnten. Immerhin haben wir Kirsten Dunst und Colin Firth aus einiger Entfernung sehen. Danach sind wir zurück nach Nizza gefahren und ich habe die folgenden beiden Tage in meinem Zimmer und am Strand verbracht, doch werde ich in den nächsten Tagen noch einige Ausflüge machen, über die ich euch auch auf dem Laufenden halten werde.

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