Bella Italia: Ventimiglia und San Remo

Am Freitag bin ich gemeinsam mit zwei Deutschen (wir waren auch schon zusammen in Menton) nach Italien gefahren. Nizza selbst liegt nur ca.30km von der italienischen Grenze entfernt und wird häufig von italienischen Touristen besucht. Genauso trifft man in den italienischen Grenzstädten auf einige Franzosen.

Wir drei sind zuerst gemeinsam nach Ventimiglia gefahren, dies ist eine kleine Stadt (ca.25000 Einwohner) direkt hinter der Grenze. Freitags gibt es in Ventigmiglia immer einen großen Markt, auf dem nicht nur Lebensmittel, sondern hauptsächlich Kleidung, Taschen und Krimskrams verkauft werden. Für eine kleine Stadt war der Markt ganz schön groß und es war erstaunlich, wie viele Verkäufer Taschen von Louis Vouitton und Marc Jacobs im Angebot hatten (natürlich waren es alles Fälschungen).

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Der Markt. Im Hintergrund ist die Altstadt zu sehen

Danach sind wir ein bisschen am Strand spazieren gegangen und das Wasser war herrlich türkis-blau. Allerdings war der Strand ansonsten nicht ganz so schön, wie die Strände die ich bisher gesehen habe, weil er etwas dreckig war.

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Als wir wieder am Rande des Marktes angekommen waren beschlossen wir uns auf die Suche nach dem Tourismusbüro zu machen. Dort wollten wir an Stadtpläne kommen, um nicht völlig orientierungslos durch Ventimiglia zu laufen. Auf Nachfrage erklärten uns zwei Einheimische in gebrochenem Französisch, dass sie nicht wüssten wo sich das Tourismusbüro befände. Durch einen Polizisten erfuhren wir schließlich, dass es in Ventimiglia gar kein Tourismusbüro gibt, aber er empfahl uns es beim Rathaus zu probieren, weil sie dort auch für Touristen zuständig wären. Zum Glück war das Rathaus nicht allzu weit entfernt und ein Angestellter sagte uns auf italienisch mit ein paar Worten französisch dazwischen, dass er keinen Stadtplan hätte. Zumindest  erklärte er uns noch, wie wir zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gehen konnten. Ich persönlich fand es sehr erstaunlich, dass in Ventimiglia viele Menschen kein Französisch zu sprechen scheinen, obwohl sich die Stadt nur 7km von der Grenze entfernt befindet und französische Touristen regelmäßig den Markt besuchen.

Anschließend sind wir über eine Brücke in den anderen Teil von Ventimiglia gegangen. Die Stadt besteht nämlich aus zwei Teilen (Neustadt und Altstadt), die von einem Fluss getrennt werden.

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Links seht ihr die Altstadt und rechts den neueren Teil Ventimiglias
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Ein Blick auf die Altstadt

Die Altstadt erinnert ein bisschen an ein typisches italienisches Dorf mit Zahlreichen kleinen Gassen und ein paar Kirchen. Wie ihr auf dem Foto seht, winden die Gassen sich steil nach oben.

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In der Altstadt haben wir uns auch die Kathedrale Santa Maria Assunta angeschaut, die während des 11. und 12. Jahrhunderts errichtet wurde. P1030649P1030652P1030651

Nach dem Besuch in der Kathedrale, sind wir die Gassen weiter nach oben gegangen, bis wir schließlich eine Art Aussichtspunkt erreicht hatten. Von dort aus bot sich uns ein guter Blick über die Stadt und das Meer.

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Gegen Mittag hatten wir alles von Ventimiglia gesehen und entschieden uns aus diesem Grund weiter nach San Remo zu fahren. San Remo ist ein italienischer Kurort und mit 57000 Einwohnern die größte Stadt in der Provinz Imperia.

Auf unserem Weg in die Innenstadt von San Remo erkannten wir, dass ein großer deutscher Dichterfürst anscheinend auch in Italien beliebt ist 😉 .

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Relativ bekannt ist in San Remo das örtliche Casino, welches auch von außen beeindruckend aussieht. Nein wir waren nicht drinnen 😉

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Zwar hatten die meisten Sehenswürdigkeiten nachmittags schon geschlossen, aber es war schön einfach so durch die Altstadt San Remos zu bummeln und dabei ein italienisches Eis zu genießen.

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Schließlich haben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant gemacht und dort lecker Pizza, bzw. in meinem Fall Spaghetti Cabonara zu Abend gegessen, bevor wir mit dem Zug zurück nach Nizza gefahren sind.

P.S. Ich habe heute (!) endlich meinen Studentenausweis erhalten. Es hat zwei Monate gedauert.

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