Menton Teil 1: Gärten und Altstadt

So hier bin ich wieder. Ich hatte leider viel zu tun, deshalb musstet ihr ein Weilchen auf meinen nächsten Eintrag warten 😦 .

Letzte Woche war ich mit zwei anderen Erasmusstudentinnen in Menton, einem kleinen Städtchen nahe der italienischen Grenze. In Menton gibt es zwar nicht übermäßig viel zu sehen, doch die Stadt eignet sich gut für einen Tagesausflug.  Außerdem hat in Menton gerade die Fête de Citron, der jährliche Zitronenkarnevall, stattgefunden, aber von dem werde ich euch in meinem nächsten Beitrag mehr berichten.

Praktischerweise fährt ein Bus direkt von Nizza nach Menton und während der Fahr bot sich uns ein fantastischer Blick auf die Mittelmeerküste. Die Route des Busses hat uns auch durch Monaco geführt und so konnte ich schon mal einen Blick auf mein zukünftiges Ausflugsziel erhaschen.

In Menton gibt es zwar einige Museen, aber die haben zur Mittagszeit leider alle geschlossen. Also haben wir uns einen der vielen Gärten der Stadt angeschaut. Etwas ungewöhnlich ist, dass man in die meisten Gärten nur im Zuge einer Führung reinkommt, jedoch gibt es auch ein paar allgemein öffentliche Gärten. Die Stadt ist vor allem für den Anbau von Zitrusfrüchten bekannt und so ist es nicht verwunderlich, dass es überall Zitronen-, Orangen-, und Mandarinenbäume gibt. Auch der Garten bestand größtenteils aus diesen Bäumen.

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Nachdem wir im Garten waren, haben wir am Strand von Menton ein Picknick gemacht. Der Strand ist zwar weitaus kleiner als der Strand von Nizza, allerdings ist es im Gegensatz zum Strand von Nizza ein Sandstrand. Naja zumindest teilweise.

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Dann sind wir weiter in die Altstadt gegangen. Sehenswert ist dort vor allem der Hochzeitssaal im Rathaus. Der Saal wurde von dem Künstler und Schriftsteller Jean Cocteau designt, welchem auch gleich zwei Museen in der Stadt gewidmet wurden.

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Das Rathaus

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Der Hochzeitssaal

Anschließend sind wir ein bisschen durch die Altstadt gebummelt. Dort merkt man wieder, wie sehr sich die Stadt auf Zitronen spezialisiert hat, denn wir sind in der Altstadt an lauter Läden, die Zitronenseifen, Zitrusliköre, Zitrusgebäck oder ähnliche Produkte verkaufen, vorbeigekommen. Das schöne an der Altstadt ist, dass sie aus vielen kleinen Gässchen besteht, die sich langsam einen Berg hochwinden. Nicht nur auf den Hauptstraßen, sondern auch in den Seitengassen gibt es einige interessante Geschäfte.

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Wir sind den Berg ganz hochgegangen und schließlich bei der Basilika Saint Michel Archange gelandet. Dies ist eine Kirche, die zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört. Sie ist zwar nicht sonderlich groß, aber dafür sieht sie von innen beeindruckend aus.

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Gleich neben der Kirche hat sich uns ein sehr schöner Ausblick über Menton und die restliche Mittelmeerküste geboten. Menton wirbt damit, dass dort an 316 Tagen die Sonne scheint, leider waren wir aber an einem der restlichen 49 (bzw. in diesem Jahr 50) Tage da. Doch trotzdem sah die Küste immer noch toll aus.

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Danach sind wir in eine Bar und von da aus weiter zum Zitronenkarneval gegangen, doch dazu mehr in meinem nächsten Artikel.

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