Museumstrip

In Frankreich zu studieren ist ganz praktisch, wenn man so wie ich gerne in Museen geht: Es gibt für Studenten freien Eintritt in alle Museen und das nutze ich natürlich aus.

Zwei besonders schöne Museen, von denen ich in diesem Eintrag berichten möchte, sind das Musée Masséna und der Palais Lascaris.

Musée Masséna

Dieses Museum befindet sich in der gleichnamigen Villa Masséna. Beide wurden nach André Masséna, einem Heerführer Napoleons benannt, welcher die Stadtgeschichte Nizaas stark geprägt hat. Vor der schönen Villa befindet sich ein Park, so dass  sich einem bereits von außen ein wunderbarer Blick bietet.

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Die Villa diente dem Sohn Massénas als Winterresidenz und dementsprechend beeindruckend ist ihre Innenausstattung. P1030369

Zusätzlich zu diesem imposanten Inneren, welches größtenteils in seinem Originalzustand gelassen wurde, bietet das Mussée Masséna jede Menge Informationen über die Stadtgeschichte Nizzas (natürlich einschließlich zahlreichen Mitgliedern der Familie Masséna). Unter anderem wird zum Beispiel die Geschichte des Karnevals in Nizza, anhand verschiedener Karnevalsplakate gezeigt.

Jawohl Karneval. Der wird hier auch sehr groß gefeiert und findet aktuell statt. Über ca.10 Tage gibt es täglich (manchmal sogar mehrmals an einem Tag) Karnevalsparaden in der Innenstadt. Ich habe bis jetzt noch keine von diesen Paraden besucht, doch das wird am Samstag nachgeholt.

Ein schöner Museumsbesuch lässt sich dann mit einem Spaziergang durch den Park oder einem Strandspaziergang optimal ausklingen.

Palais Lascaris 

Der Palais Lascaris ist ein Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert, der sich in der Altstadt Nizzas befindet. Von außen ist er recht unscheinbar und wirkt wie ein ganz normales Gebäude. Niemals würde man auf die Idee kommen, was sich hinter dieser Fassade verbirgt. Die Räume des Palastes befinden sich noch im Originalzustand und so gibt es jede Menge Zimmer im Barockstil zu entdecken. Natürlich ist das ein bisschen kitschig, wie es der Barock nun einmal an sich hatte, aber trotzdem wirkt es sehr beeindruckend.

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Zusätzlich verfügt der Palais über eine beeindruckende Sammlung an Musikinstrumenten (vor allem Harfen und Streichinstrumente) vergangener Epochen. Das ist nicht nur für Musikliebhaber interessant. Früher gab es zum Beispiel ein Mixinstrument aus Harfe und Klavier bei dem sowohl die Seiten gezupft als auch die Tasten gedrückt werden konnten. Leider durfte man von diesen Instrumenten keine Fotos machen, aber es war trotzdem interessant zu sehen.

Zusätzlich zu diesen Museen gibt es in Nizza noch einige andere Museen, besonders Kunstliebhaber sollten hier auf ihre Kosten kommen. Allerdings habe ich diese noch nicht besucht, doch sobald ich es getan habe werde ich euch hier Bericht erstatten.

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