Leserunde #Ecolesen Teil 2

Hallo zusammen,

hier ist mein zweiter Beitrag zur Leserunde zu Umberto Ecos Der Name der Rose, welche Jana von Wissenstagebuch veranstaltet. Dieses Mal werde ich wieder Janas Fragen beantworten und euch meinen Leseeindruck schildern. Ich bin jetzt bei 65% des Romans und habe die Ereignisse von Tag 2, Tag 3 und Tag 4 gelesen. Inzwischen kam es in der Abtei zu zahlreichen weiteren Morden, außerdem sind Abgesandte aus anderen Klöstern in der Abtei eingetroffen.

The Good

Schön fand ich, dass in diesem Teil des Romans die einzelnen Mönche genauer vorgestellt wurden und es zu weiteren Dialogszenen mit ihnen kam. Mittlerweile fällt es mir nicht mehr so schwer sie alle zueinanderzuhalten. Umberto Eco schaffte es ihnen alle ihre eigene Persönlichkeit zu geben und besitzt ein Talent diese mit wenigen Worten rüber zu bringen.

In meinem letzten Beitrag schrieb ich, dass ich  die Bibliothek sehen will und dies ist eingetreten. Adson und William haben sich nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach, in die Bibliothek geschlichen. Diese ist ein regelrechtes Labyrinth und man kann sich leicht in ihr verlaufen. Ich mag hier wie detailliert Eco die Bibliothek beschrieb. Die Liebe fürs Detail und für die Bücher wird hier deutlich.  Weiterlesen „Leserunde #Ecolesen Teil 2“

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Vom anderen Ende der Welt – Bücher aus Kiribati

Die Inselstaaten im Pazifik gehören zu den Ländern, für die es am schwierigsten ist Bücher zu finden. Dies liegt zum einen daran, dass diese Länder wenige Einwohner haben. In allen Fällen liegen die Einwohnerzahlen unter 1 Millionen. Hinzu kommt, dass die Einwohner meist über zahlreiche Inseln verteilt sind. Somit gibt es wenig potenzielle Autor_innen und keine ideale Infrastruktur für Verlage. Außerdem beruhen die Kulturen dieser Länder auf mündlichen Überlieferungen und die Länder verfügen erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts über ein schriftliches System.

Bei meiner Suche nach Büchern aus diesem Land tat ich mich schwer. Andere Blogger, die Aktionen wie die Weltlesereise, veranstaltet hatten, wurden auch kaum fündig. Es gab zwar vereinzelte Bücher aus Kiribati, aber diese waren alle vergriffen. Ich stand kurz davor ein Buch von einer britischen Autorin, das auf Kiribati spielt, zu lesen, bis mir die Idee kam, die vergriffenen Titel in meiner Universitätsbibliothek zu suchen. Dort wurde ich überraschenderweise fündig und es gab mehrere Bücher aus Kiribati. Ich weiß nicht welch_r Bibliothekar_in oder Professor_in diese Bücher gesammelt hat, da wir keinen Studiengang für Pazifikstudien haben, aber ich bin dieser Person dankbar. Als ich diese beiden Bücher aus der Bibliothek auslieh, war die Bibliothekarin überrascht und teilte mir mit, dass ich die erste Person bin, die diese Bücher ausleiht. Aber hey ich habe Bücher aus Kiribati gefunden.

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Leserunde #Ecolesen Teil 1

Hallo zusammen,

hier ist mein erster Beitrag zur Leserunde zu Umberto Ecos Der Name der Rose, welche Jana von Wissenstagebuch veranstaltet. Der Beitrag kommt verspätet, da ich in den letzten Wochen viel für die Uni tun musste. Dadurch kam ich kaum zum Lesen und Bloggen. In den Beiträgen zur Leserunde werde ich euch meine Leseeindrücke schildern und einige Fragen, die Jana auf ihrem Blog zum Buch stellt, beantworten.

Dies ist das erste Mal, dass ich Der Name der Rose oder überhaupt ein Buch von Umberto Eco lese. Ich hatte vor einigen Jahren die Verfilmung des Buchs gesehen. Allerdings kann ich mich fast nichts mehr erinnern und weiß mittlerweile noch nicht einmal mehr, wer der Mörder war.

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Lesemonat März

Halli Hallo,

mein Monatsüberblick kommt verspätet, da ich viel für die Uni tun musste. Ich schrieb diesen Beitrag in der kurzen Zeitspanne, die mir zwischen zwei Hausarbeiten blieb. Im März war ich zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse, was eine sehr schöne Erfahrung war. Mehr dazu könnt ihr in meinem Bericht lesen. Letzten Monat hatte ich leider nicht so viel Zeit zum Lesen und Bloggen. Wie gesagt die Uni nimmt gerade mehr Zeit in Anspruch als sonst. Außer der Buchmesse gibt es nichts Interessantes zu berichten, deshalb komme ich direkt zu meinen Neuzugängen und gelesenen Büchern. Weiterlesen „Lesemonat März“

Infomacracy von Malka Older

Genre: Science-Fiction
Seitenzahl: 315
Format: E-Book
Verlag: Tor
Erscheinungsjahr: 2017
Reihe: Centenal Cycle
Seit zwanzig Jahren gibt es weltweite Wahlen bei der elektronisch lokale und internationale Regierungen gewählt werden. Es stehen wieder Wahlen an, doch dieses Mal versucht jemand sie zu manipulieren. Ken, ein junger ehrgeiziger Mitarbeiter der aufstrebenden Partei Policy1st, kommt dem auf die Schliche. Um Wahlbetrug zu verhindern muss er mit der Spionin Mishima, welche für die mysteriöse Firma Information arbeitet, zusammenarbeiten.

Infomacracy ist das Debüt von Malka Older und der erste Teil des Centenal Cycles. Der Roman war 2017 für verschiedene SFF Preise nominiert und der Fokus auf Wahlen sprach mein Interesse für Politik an.

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The Obelisk Gate von N.K. Jemisin

Genre: Fantasy
Seitenzahl: 448
Format: Taschenbuch
Verlag: Orbit
Erscheinungsjahr: 2017
Reihe: Broken Earth Trilogy
Hinweis: Diese Rezension bespricht den zweiten Band einer Trilogie und enthält Spoiler für den ersten Band.
Nachdem mir The Fifth Season von N.K. Jemisin so gut gefiel, wollte ich sofort den nächsten Teil der Broken Earth Trilogie lesen. The Obelisk Gate knüpft nahtlos an die Ereignisse des Vorgängerbands an. Essun hat sich entschieden vorerst in Castrima zu bleiben, um dort von ihrem früheren Mentor Alabaster weiter trainiert zu werden. Zusätzlich wird die Geschichte aus der Perspektive von Essuns Tochter Nassun erzählt, welche von ihrem Vater gekidnappt wurde und gemeinsam mit ihm über den gesamten Kontinent reist.

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Leipziger Buchmesse 2018

Hallöchen ihr Lieben und Bösen,

letzte Woche war ich, wie viele andere Buchmenschen, auf der Leipziger Buchmesse. Es war mein erstes Mal auf der LBM und das erste Mal, dass ich als Bloggerin auf einer Messe war. Ich war vor einigen Jahren auf der FBM, aber damals bloggte ich noch nicht.

Die Messe ging vom 15.03-18.03. Ich war allerdings erst ab dem 16.03. da. Immerhin brauchte ich einen Tag zum Anreisen.

Freitag

Freitag war mein erster Tag auf der Messe und ich kam eine halbe Stunde nach Öffnung auf der Messe an. Als Bloggerin konnte ich durch den Eingang am Pressezentrum auf die Messe, was einiges schneller zu gehen scheint, als bei den anderen Eingängen. Ich legte meine Karte vor und bekam  ein Bändchen, in der ich mir sie umhängen konnte. Das Ganze verlief unkompliziert. Dann begann es für mich mit dem Stöbern auf der Messe. Ich ging als Erstes zu Halle 5, weil da die Buchbloggerlounge war und ich wissen wollte, wie ich zu ihr komme. Danach schlenderte ich ein bisschen über Halle 5. In dieser waren vor allem Stände, die sich mit dem Schreiben beschäftigen. Zusätzlich befanden sich da noch verschiedenen kleinere Verlage, darunter viele die Sachbücher verlegen. Ich nahm von einigen Ständen Flyer mit und werde mir diese in den kommenden Wochen noch genauer anschauen. Weiterlesen „Leipziger Buchmesse 2018“

Neuseeland – The Luminaries von Eleanor Catton

Genre: Historischer Krimi
Seitenzahl: 732
Format: Taschebuch
Verlag: Granta
Erscheinungsjahr: 2013
Deutscher Titel: Die Gestirne

 

The Luminaries wurde 2013 mit dem Man Booker Preis ausgezeichnet. Da es zudem einen interessanten Klappentext hatte, war mir schnell klar, dass ich dieses Buch für Neuseeland lesen wollte.

The Luminaries spielt in Neuseeland 1866, zum Höhepunkt des Goldrausches. Ich wusste vor meiner Lektüre, noch nicht mal, dass es in Neuseeland einen Goldrausch gab. Jedoch versteht man den Roman ohne Vorwissen über die historischen Ereignisse zu besitzen. Zu diesem Zeitpunkt treffen sich zwölf Männer in einem Hotel, um eine Reihe von ungelösten Verbrechen aufzuklären. Ein Einsiedler ist plötzlich tot, der reichste Mann der Stadt ist verschwunden und eine Prostituierte versuchte sich das Leben zu nehmen. All diese Ereignisse scheinen zusammenzuhängen, aber die zwölf Männer wissen alle nur über Teile der Ereignisse bescheid.  Weiterlesen „Neuseeland – The Luminaries von Eleanor Catton“

Südafrika – Born a Crime von Trevor Noah

Genre: Biographie
Länge: 8 Stunden 44 Minuten
Format: Hörbuch
Verlag: Audible
Deutscher Titel: Farbenblind
Erscheinungsjahr: 2016
Born a Crime ist die Autobiografie des südafrikanischen Comedians Trevor Noah, der seit 2015 in den USA die Daily Show moderiert. Ich bin ein Fan seiner Comedy und wollte deshalb dieses Buch lesen, bzw. hören.
Noah wurde während der Apartheid als Sohn einer schwarzen Südafrikanerin und eines weißen Schweizers geboren. Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen waren zu diesem Zeitpunkt verboten und Noahs bloße Existenz ein Verbrechen. Aus diesem Grund war Noah von klein auf zahlreichen Diskriminierungen ausgesetzt. So musste er zum Beispiel, wenn er mit seinen Eltern draußen war, Abstand von ihnen nehmen, damit er nicht für ihr gemeinsames Kind gehalten wird. Born a Crime setzt sich detailliert mit dem Rassismus in Südafrika auseinander und gibt einen guten Einblick in das Leben während und nach der Apartheid. Das Buch bringt einen dazu sich über Rassismus und Diskriminierung Gedanken zu machen und beschäftigt sich zusätzlich noch mit Themen wie Sexismus und häuslicher Gewalt.

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Barbados – Redemption in Indigo von Karen Lord

Genre: Magischer Realismus
Seitenzahl: 280
Format: E-Book
Verlag: Small Beer Press
Erscheinungsjahr: 2010
 Redemption in Indigo ist der Debütroman der Autorin Karen Lord aus Barbados und erschien 2010. Das Buch wurde damals hochgelobt und für den World Fantasy Award nominiert. Aus diesen Gründen wollte ich es schon länger lesen.
Redemption in Indigo beruht aus einem Märchen aus Senegal und handelt von Paama einer jungen Frau, die sich in einer unglücklichen Ehe befindet und ihren Mann verlässt. Sie erregt die Aufmerksamkeit der Djombi, einer Gruppe unsterblicher, magischer Wesen. Diese geben ihr den Chaosstab, ein magisches Objekt, mit dem sie Magie wirken kann, doch damit zieht sie den Zorn seines letzten Besitzern auf sich…

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