Vietnam Tag 5: Mekongdelta

Hallo zusammen,

nach einer längeren Pause gibt es wieder einen Beitrag über meine Vietnamreise. Am 5. Tag der Reise fuhr ich mit meiner Reisegruppe in das Mekongdelta. Dies ist eine Region im Südwesten Vietnams, durch die der Mekongfluss fließt. Die Fahrt dahin dauerte 2,5 Stunden und die Fahrt führte zu Beginn durch Saigon und ich sah, wie groß die Stadt ist. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 7 Millionen Einwohner. Schließlich hielten wir in dem Dorf Cai Be. Dort hielten wir uns nicht länger auf, sondern stoppten um eine Bootstour zu machen. In Cai Be ging es direkt auf die Bote mit denen wir durch das Delta fuhren.

P1040723
Mit so einem Boot fuhren wir

Die Landschaft, durch die wir fuhren, war schön, aber leider ist der Fluss stark verschmutzt.

P1040731P1040735

Nach einer Weile hielten wir an einer kleinen Insel im Delta und stiegen dort aus. Auf der Insel besuchten wir eine Süßigkeitenfabrik und konnten zuschauen, wie Reissüßigkeiten hergestellt werden. Es war interessant diesen Prozess zu sehen und zu erfahren auf wie viele verschiedene Weisen Reis verwendet werden kann. Schön fand ich auch, dass die Süßigkeiten noch von Hand hergestellt wurden. Im Geschäft der Fabrik kaufte ich mir ein paar Süßigkeiten. Anschließend gingen wir auf der Insel in ein Restaurant, in dem wir zu Mittag aßen. Leider habe ich kein Foto davon.

P1040741.JPG
Die Herstellung der Süßigkeiten

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu einer Zementfabrik, wo wir bei der Zementherstellung zusahen. In der Fabrik war es heiß und ich bin mir sicher, dass die Arbeitsbedingungen nicht mit deutschem Arbeitsrecht vereinbar sind. So müssen die Arbeiter zum Beispiel die Kosten für Verletzungen durch Arbeitsunfälle selber tragen.

Im Anschluss an die Besuche der verschiedenen Fabriken ging es zu unserer Unterkunft im Mekongdelta. Zum ersten Mal blieben wir nicht in einem Hotel, sondern in einer Art Bead and Breakfast, das von einer lokalen Familie betrieben wurde. Das Haus stand auf Stelzen im Mekong und wir fuhren direkt mit dem Boot an den Eingang. In der Unterkunft konnten wir uns den Rest des Tages entspannen. Sehr schön war, dass es dort eine Terrasse gab, auf der sich mehrere Hängematten befanden. Dort ruhte ich mich den Rest des Tages aus, las ein Buch und genoss die Natur.

20170704_144943.jpg
Unsere Unterkunft
20170704_145733
Entspannung in der Hängematte

Abends bereiteten wir gemeinsam mit der Familie unser Essen zu und bereiteten Frühlingsrollen zu. Nach dem Essen unterhielten wir uns mit dem Familienvater über das Leben im Mekongdelta, bevor es zu Bett ging.

Im meinem nächsten Beitrag werde ich euch von meinem zweiten Tag im Mekongdelta berichten.

 

 

 

Advertisements

Lesemonat Juli

Hallöchen,

wieder ist ein Monat vorbei. Der Juli war für mich relativ entspannend. Anfang des Monats gab ich meine Masterarbeit ab und seitdem habe ich frei 😀 Die Masterarbeit habe ich bestanden und Ende August findet meine Abschlussfeier statt. Irgendwie kann ich es noch nicht glauben, dass jetzt mein Studium vorbei ist. Im Juli ruhte ich mich erst mal aus und kam dadurch wieder mehr zum Lesen. Hier sind die Bücher, die ich im letzten Monat las und kaufte:

Weiterlesen „Lesemonat Juli“

Die Gentleman Bastard Reihe von Scott Lynch

 

The Lies of Locke Lamora (Gentleman Bastard 01) von Scott Lynch

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 719

Deutscher Titel: Die Lügen des Locke Lamora

Erscheinungsjahr: 2007

 

Red Seas Under Red Skies (Gentleman Bastard 02) von Scott Lynch

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 760

Deutscher Titel: Sturm über Roten Wassern

Erscheinungsjahr: 2008

 

The Republic of Thieves (Gentleman Bastard 03) von Scott Lynch

Genre: Fantasy

Seitenzahl: 690

Deutscher Titel: Die Republik der Diebe

Erscheinungsjahr: 2013

Deutscher Klappentext des ersten Bands: Locke Lamora ist ein Held. Nein, eigentlich ist er das nicht: Er ist ein Dieb, ein Lügner und ein Ganove, wenn auch mit guten Manieren. Mit seiner Bande bewegt er sich in den Kanälen und engen Gassen des Herzogtums Camorr, um die Nobilität um ihre Schätze zu erleichtern. Und darin ist Locke unschlagbar, denkt er zumindest. Bis ein weiterer Verbrecher in Camorr auftaucht. Locke muss handeln – und das Abenteuer seines Lebens beginnt …

Im Stadtstaat Camorr hat man eine ganz eigene Lösung gefunden, um die Kriminalität unter Kontrolle zu halten: den „Geheimen Frieden“. Gemäß dieser Absprache zwischen dem Adel und dem Herrscher der Unterwelt dürfen Diebe mehr oder weniger ungestraft ihr Unwesen treiben, solange die Aristokratie von ihnen verschont bleibt. Doch Locke Lamora und seine Gentlemen-Ganoven halten nicht viel von Absprachen und haben es sich zur Gewohnheit gemacht, die Reichen der Stadt um ihr Geld zu erleichtern. Das funktioniert wunderbar, bis der geheimnisvolle Graue König mithilfe eines scheinbar unbesiegbaren Soldmagiers die Macht über die Unterwelt an sich reißt und droht, das sensible Herrschaftsgefüge von Camorr aus dem Gleichgewicht zu bringen – und dazu braucht er Lockes einzigartige Fähigkeiten …

Weiterlesen „Die Gentleman Bastard Reihe von Scott Lynch“

Legend von Marie Lu ein Verriss

Genre: Young Adult Dystopie
Seitenzahl: 295
Format: Taschenbuch
Verlag: Penguin Books
Erscheinungsjahr: 2011
Reihe: Legend Trilogie
Deutscher Titel: Legend – Fallender Himmel
Junes Bruder wurde ermordet und sie macht sich auf
die Suche nach seinem Mörder. Der Verdächtige ist Day, ein Verbrecher, der als Feind der Republik gilt. Doch als June Day besser kennen lernt, kommen ihr Zweifel an seiner Schuld und sie fühlt sich zu ihm hingezogen …
Ich bin aktuell sehr gestresst, deshalb lese ich gerade Bücher, die sich leicht lesen lassen, ohne dass man groß dabei nachdenken muss. Legend schien mir dafür das Richtige zu sein. Ein erfolgreicher Roman, den selbst Leute, die sonst nicht gerne in diesem Genre lesen, positiv bewertet hatten. Außerdem klang die Prämisse vielversprechend. Leider stellte sich Legend als große Enttäuschung heraus.
Ein Paar Dinge vorneweg:
Wenn ihr das Buch mögt: Ich habe nicht viel Positives dazu zu sagen, also überlegt euch, ob ihr diese Rezension weiterlest.
Falls ihr das Buch noch nicht kennt, kommt hier die Spoilerwarnung. Ich werde den Inhalt von Anfang bis Ende Spoilern.
Triggerwarnung: Folter und Missbrauchsbeziehungen/ Stockholmsyndrom

Weiterlesen „Legend von Marie Lu ein Verriss“

Zurück aus der Pause

Hallöchen ihr Lieben,

ich bin aus meiner fast drei monatigen Blogpause zurück. Ich war in letzter Zeit abwesend, weil mir die Zeit zum Bloggen fehlte. Ich musste für die Uni beinahe wöchentlich Hausarbeiten schreiben und danach stand meine Masterarbeit an. Mir fehlte die Energie, um dann noch zu bloggen. Außerdem las ich in dieser Zeit nicht viele Bücher. Jetzt ist mein Studium vorbei und ich habe die nächsten Wochen frei. Diese Zeit möchte ich nutzen, um mehr zu bloggen, denn das Bloggen fehlt mir.  Im Juni war ich auf der LitBlogCon in Köln. Einer Convention, die Bastei Lübbe und der Dumont Verlag für Blogger veranstalteten. Die Convention gefiel mir sehr gut und ich traf dort unter anderem auf Jennifer von Lesen in Leipzig und Elena von Emerald Notes.  Das war es an privaten Sachen, kommen wir nun zu den Büchern, die ich in meiner Blogpause las. Zu manchen, aber nicht allen, der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe, werde ich Rezensionen schreiben.

Weiterlesen „Zurück aus der Pause“

Reign of the Fallen von Sarah Glenn Marsh

Genre: YA-Fantasy
Seitenzahl: 370
Format: Taschenbuch
Verlag: Razorbill
Erscheinungsjahr: 2018
Odessa ist eine Totenbeschwörerin, die die Toten des Königreichs Karthia zurückbringt. Jedoch müssen die zurückgebrachten Toten verhüllt bleiben. Sobald ein Stück ihres Körpers sichtbar wird, verwandeln sie sich in blutrünstige Shades und attackieren die Lebenden. Plötzlich steigt die Anzahl an Shadeattacken und es scheint sich um einen koordinierten Angriffsplan zu halten, der das Königreich bedroht. Odessa soll gemeinsam mit ihren Freunden herausfinden, wer dahinter steckt.
Wer meinen Jahresrückblick gelesen hat weiß, dass ich in letzter Zeit mit YA-Büchern wenig Glück hatte und ein paar Monate Abstand von ihnen brauchte. Eigentlich hatte ich nicht geplant in nächster Zeit YA- Bücher zu lesen, aber das fantastische Cover von Reign of the Fallen (kannte bitte jemand ein T-Shirt mit diesem Motiv gestalten?) sprach mich an. Außerdem wurde der Roman als Geschichte über bisexuelle Totenbeschwörer vermarktet, was mich neugierig machte.

Weiterlesen „Reign of the Fallen von Sarah Glenn Marsh“

Lesemonat April

Hallo zusammen,

dieses Mal kommt mein Monatsrückblick pünktlich 😀 . Ähnlich wie der der März war der April ein stressiger Monat. Ich musste für die Uni mehrere Hausarbeiten und eine Klausur schreiben. Jetzt muss ich  an meiner Masterarbeit weiterschreiben, die ich in den letzten Monaten vernachlässigt habe. Naja bald ist das Studium vorbei und dann habe ich erstmal ein bisschen frei. Im April habe ich es aus diesem Gründen nicht geschafft viel zu lesen. Dafür war ich einmal im Kino, und zwar in The Avengers: Infinity War. Der Film gefiel mir gut, aber es war nicht der beste Marvelfilm.

Kommen wir nun zur unerfreulicheren Dingen und zwar der DSGVO: Die Datenschutzgrundverodnung, die allen Blogger_innen auf die Nerven geht. Bis zum 26.05. müssen Websites DSGVO konform sein, aber ich werde es zeitlich nicht schaffen meinen Blog bis dahin anzupassen. Aus diesem Grund werde ich meinen Blog in den Privatmodus umstellen und dann könnt ihr nur noch mitlesen, wenn ihr mir folgt. Die Umstellung ist außerdem nicht permanent. Im Juli habe ich mehr Zeit und da werde ich meinen Blog an die DSGVO anpassen. Vermutlich werde ich vom WordPress Hosting umsteigen und selbst hosten. Dazu wird es genauere Infos geben , wenn es so weit ist. Ich schätze, ich werde im Mai und Juni ohnehin nicht viel Bloggen, da neben der Masterarbeit noch ein paar andere Hausarbeiten anstehen.

Jetzt möchte ich über erfreulichere Dinge schreiben und euch über meinen Lesemonat April berichten: Weiterlesen „Lesemonat April“

Vietnam Tag 4: Cu Chi und Saigon

Hallöchen ihr Lieben,

es ist mittlerweile einige Monate her, dass ich meinen letzten Beitrag über meine Reise nach Vietnam schrieb. Es ist zeitlich aufwendig die Reiseberichte zu schreiben. Da ich in den letzten Monaten sehr für mein Studium tun musste, habe ich die Zeit, die ich fürs Bloggen hatte, für andere Artikel genutzt. Dennoch plane ich in Zukunft zahlreiche weitere Artikel über meine Vietnamreise zu schreiben. Wahrscheinlich werde ich diese unregelmäßig veröffentlichen, da ich gucken muss, wann es zeitlich passt.

Kommen wir nun zum vierten Tag meiner Vietnamreise. Dies war der erste Tag, den ich komplett mit meiner Reisegruppe verbrachte. An diesem Tag fuhren wir gemeinsam nach Cu Chi, um dort das Tunnelsystem, welches während des Vietnamkriegs entstand, zu besuchen.

Weiterlesen „Vietnam Tag 4: Cu Chi und Saigon“

Leserunde #Ecolesen Teil 2

Hallo zusammen,

hier ist mein zweiter Beitrag zur Leserunde zu Umberto Ecos Der Name der Rose, welche Jana von Wissenstagebuch veranstaltet. Dieses Mal werde ich wieder Janas Fragen beantworten und euch meinen Leseeindruck schildern. Ich bin jetzt bei 65% des Romans und habe die Ereignisse von Tag 2, Tag 3 und Tag 4 gelesen. Inzwischen kam es in der Abtei zu zahlreichen weiteren Morden, außerdem sind Abgesandte aus anderen Klöstern in der Abtei eingetroffen.

The Good

Schön fand ich, dass in diesem Teil des Romans die einzelnen Mönche genauer vorgestellt wurden und es zu weiteren Dialogszenen mit ihnen kam. Mittlerweile fällt es mir nicht mehr so schwer sie alle zueinanderzuhalten. Umberto Eco schaffte es ihnen alle ihre eigene Persönlichkeit zu geben und besitzt ein Talent diese mit wenigen Worten rüber zu bringen.

In meinem letzten Beitrag schrieb ich, dass ich  die Bibliothek sehen will und dies ist eingetreten. Adson und William haben sich nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach, in die Bibliothek geschlichen. Diese ist ein regelrechtes Labyrinth und man kann sich leicht in ihr verlaufen. Ich mag hier wie detailliert Eco die Bibliothek beschrieb. Die Liebe fürs Detail und für die Bücher wird hier deutlich.  Weiterlesen „Leserunde #Ecolesen Teil 2“

Vom anderen Ende der Welt – Bücher aus Kiribati

Die Inselstaaten im Pazifik gehören zu den Ländern, für die es am schwierigsten ist Bücher zu finden. Dies liegt zum einen daran, dass diese Länder wenige Einwohner haben. In allen Fällen liegen die Einwohnerzahlen unter 1 Millionen. Hinzu kommt, dass die Einwohner meist über zahlreiche Inseln verteilt sind. Somit gibt es wenig potenzielle Autor_innen und keine ideale Infrastruktur für Verlage. Außerdem beruhen die Kulturen dieser Länder auf mündlichen Überlieferungen und die Länder verfügen erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts über ein schriftliches System.

Bei meiner Suche nach Büchern aus diesem Land tat ich mich schwer. Andere Blogger, die Aktionen wie die Weltlesereise, veranstaltet hatten, wurden auch kaum fündig. Es gab zwar vereinzelte Bücher aus Kiribati, aber diese waren alle vergriffen. Ich stand kurz davor ein Buch von einer britischen Autorin, das auf Kiribati spielt, zu lesen, bis mir die Idee kam, die vergriffenen Titel in meiner Universitätsbibliothek zu suchen. Dort wurde ich überraschenderweise fündig und es gab mehrere Bücher aus Kiribati. Ich weiß nicht welch_r Bibliothekar_in oder Professor_in diese Bücher gesammelt hat, da wir keinen Studiengang für Pazifikstudien haben, aber ich bin dieser Person dankbar. Als ich diese beiden Bücher aus der Bibliothek auslieh, war die Bibliothekarin überrascht und teilte mir mit, dass ich die erste Person bin, die diese Bücher ausleiht. Aber hey ich habe Bücher aus Kiribati gefunden.

Weiterlesen „Vom anderen Ende der Welt – Bücher aus Kiribati“